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11. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ARION - Last Of Us
Band ARION
Albumtitel Last Of Us
Label/Vertrieb Ranka Kustannus/Soulfood
Homepage www.facebook.com/officialarion
Verffentlichung 22.08.2014
Laufzeit 50:20 Minuten
Autor Peter Hollecker
Bewertung 11 von 15 Punkten
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Arion werden in der Info ihrer finnischen Plattenfirma als neue Sensation angepriesen. Sowas macht mich immer gleich skeptisch, lehrte mich die Erfahrung in den Jahren meiner Arbeit als Hobbyjournalist schlielich oft anderes. Das Bandlogo ist okay und das Fantasycover gefllt mir ebenfalls schon mal ziemlich gut. Musikalisch geht dieser erste positive Eindruck auch weiter, denn wer auf bombastischen und melodischen Metal steht, wird von dem finnischen Fnfer richtig gut bedient. Dabei halten sich Keyboards und Gitarren in etwa die Waage und die Stimme von Viljami Holopainen ist weich, aber klasse. Klar, man hrt ihr zwar an, dass der Bursche sein 20. Lebensjahr noch nicht erreicht hat und seine Kehle noch nicht allzuviel Vodka gesehen haben drfte, doch tut das dem angenehmen Hrvergngen keinen Abbruch. brigens sind alle Bandmitglieder erst zwischen 18 und 20 Jahren, doch gute und eingngige Songs knnen sie trotzdem schon fabrizieren. Ultrahart wird es zwar nur bei "I Am The Storm", bei dem sich Keys und Gitarren ein tolles Duell liefern und der Snger auch mal richtig die Sau raus lsst, doch gefallen mir die Burschen beim sonst bevorzugten Midtempo besser. Es gibt insgesamt zehn Songs, von denen "Burn Your Ship" und "Watching You Fall" an der acht Minuten-Marke kratzen. Und die Ballade "You`re My Melody" ist ebenfalls stimmungsvoll und einfach schn. Fr ein Debt, die Band verffentlichte letztes Jahr in Finnland lediglich eine 4-Track-EP, ist diese Scheibe zwar keine Sensation, kommt einer solchen aber erstaunlich nahe. Tolle Scheibe, die sich Nightwish-Fans, die nicht unbedingt weiblichen Operngesang brauchen besorgen sollten.
   
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