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20. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

PROFANE OMEN - Reset
Band PROFANE OMEN
Albumtitel Reset
Label/Vertrieb Spinefarm Records / Soulfood
Homepage www.profaneomen.net
Verffentlichung 14.03.2014
Laufzeit 34:02 Minuten
Autor Jrgen Lugerth
Bewertung 9 von 15 Punkten
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Zapp. Zapp. Zapp. Zapp. Zapp. Zapp. Was das ist? Das ist der Schreiber dieser Zeilen, wenn er sich durch die Trackliste einer beliebigen Metalcore/Nu Metal Band durchklickt und die erinnerungswrdigen Momente sucht. Es gibt so eine gewisse Art Metal mit endlosem bersteuertem Gedresche und stndig dem selben aggressiven unmodulierten Geschrei darber, da bin ich immer in Rekordzeit am Ende der Fahnenstange und kann es gar nicht abwarten, den nervttenden Rundling aus dem Schacht zu werfen und auf Nimmerwiederhren im Dunkel des Vergessens zu versenken. Ich gebe zu, dass ich beim ersten Genu dieser Scheibe der heftigen Finnen von hnlichen Anwandlungen gepackt wurde. Der Fairness halber habe ich der Combo aber noch ein paar Umdrehungen mehr spendiert, vor allem, weil im Promozettel zum Werke von Beharrlichkeit, Verachtung aller selbstgerechter Hter der Schwelle und vor allem von Thrash die Rede ist. Da will man ja nicht dumm sterben. Tatschlich finden sich vor allem in der ersten Hlfte des Album durchaus gute Momente und auch die versprochene Abwechslung im Songwriting. "The Instigator" ist eine richtig coole Nummer mit wechselndem Tempo, "Percules" gefllt durch seinen ausgefallenen Rhythmus und berhaupt erinnert die Band immer wieder an die gloriosen The Haunted in ihren besten und gewaltttigsten Zeiten. Aber der von mir angesprochene Schreifaktor ist mir im Gesamten doch etwas zu hoch. Wahrscheinlich eine Altersfrage. Gndigerweise ist die Scheibe nicht zu lang ausgefallen. Die Kids in Schwarz, die beispielsweise auf das Summerbreeze Open Air gehen, haben sicher ihre helle Freude an dem aggressiven Fnfer. Ich halte sie trotz ihrer guten Anlagen dennoch fr eine Band aus dem Underground. Und da wird sie auch bleiben. Was aber auch nicht das Schlechteste ist.
   
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