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15. Dezember 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

HALESTORM - The Strange Case Of...
Band HALESTORM
Albumtitel The Strange Case Of...
Label/Vertrieb Roadrunner Records/ Warner
Homepage www.halestormrocks.com
Verffentlichung 27.04.2012
Laufzeit 40:52 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 4 von 15 Punkten
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Schon der Bandname ist so einfallslos zusammengesetzt, wie die meisten Stcke des zweiten Albums der, in den Staaten stark angesagten, Kapelle aus Pennsylvania. HALESTORM haben all das im Programm, was man auch von erfolgreichen Popgruppen erwartet: Mitsing-Refrains, harmlos-langweilige Melodien, eine viel zu saubere Produktion und eine Handvoll Balladen, denn auch der Pop-Metal-Fan darf in den richtigen Momenten auch mal zum Taschentuch greifen. Wrg! Bei allem Respekt, die junge Band um die Geschwister Lzzy und Arejay Hale hat sich falsch entschieden. Anstatt mit schablonenhaften, auf Hit getrimmten Stcken berzeugen zu wollen, htten sie sich viel intensiver auf ein eigenstndiges Songwriting einlassen mssen. Die technischen Voraussetzungen sind alles andere als schlecht, aber wenn man bei fast jedem Lied, das Grundprinzip heraushrt, welches auch x-beliebige Reibrett-Produktionen nutzen, tut das in den Ohren weh. Da helfen auch gelegentlich eingestreute, hrtere Gitarrenriffs nicht. Die poppigen Momente, die Anflge von Alternative Rock oder vereinzelte Metal-Elemente, alles klingt abgegriffen und langweilig. Es mag sein, dass die Masse auf so was steht, denn radiotaugliche Pseudorocknummern und Schmachtfetzen gibt es hier zu Hauf. Da kann man auch schon mal zusammen mit Mama und Papa den Hrnergru fr die nchste Bravo-Rockshow ben. Ich kenne keine andere Truppe, die sich Rockband nennt und mit "Beautiful With You", "In Your Room" und "Break In" gleich drei seelenlose Balladen in Folge auf ein Album packt. Das macht einfach keinen Spa.

Schlussendlich kann ich sagen, dass "The Strange Case Of..." absolut nicht mein Ding ist. Die ersten beiden Songs lass ich mir ja noch einigermaen gefallen, aber der Rest der Scheibe trifft bei mir auf taube Ohren. Wer so etwas gut findet, hrt auch heimlich die GUANO APES. Das wr fr mich grundstzlich kein Problem, aber es beit sich schon mit der gngigen Auffassung von Heavy Metal, die in der Szene so gerne propagiert wird. Schn, dass es neben dieser Retortenmusik, noch genug frische, originelle Eisenwarenkapellen gibt, die entdeckt werden wollen.
   
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