SENDESCHLUSS: Mit „Angst“ gibt es mit Sorge einen mehr als kritischer Blick auf das heutige weltpolitische Geschehen

Die zweite Single-Auskopplung „Angst“ des am 22.05.2026 erscheinenden Albums „IRA“ der einzigen HC-Punk‘n‘Roll Band ohne Drummer SENDESCHLUSS ist hier! „Ich habe Angst“ ist die wiederkehrende Hookline und bringt die Thematik des Songs auf den Punkt: ein ehrliches, persönliches Statement, das in Zeiten wie diesen ohne Scham ausgesprochen werden darf. Auslöser für dieses Gefühl gibt es derzeit genug, wenn man den Blick auf das Weltgeschehen richtet. Rechte Kräfte erstarken weltweit, alte reiche Männer führen gefühlt mehr Kriege denn je, Menschen flüchten vor eben jenen Konflikten oder aus Angst vor Verfolgung, und der Klimawandel droht unseren Planeten unbewohnbar zu machen.

Aber solange wir unseren Arbeitgebenden noch ein bisschen mehr unserer Lebenszeit opfern dürfen, wir uns von den sexuellen Vorlieben oder der geschlechtlichen Identität anderer Menschen bedroht fühlen und wir uns an der Bezeichnung von veganen Fleischalternativen stören, kann man getrost noch etwas nach unten treten und Menschen, die diese Missstände anprangern, zum Feindbild erklären.

Links-grün-versiffte Propaganda? Weit gefehlt. Lediglich das Empfinden einer alternativen Person, die mit Empathie und offenen Augen auf die Welt blickt. Liefert „Angst“ nun Lösungen für all diese Probleme? Nein. Aber sowohl der Song als Ganzes als auch das Eingeständnis an sich sollen zeigen: Wer diese Angst teilt, ist nicht allein.

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Stilistisch hat man sich im Hause SENDESCHLUSS hier einmal wieder etwas weiter aus dem Genre-Fenster gelehnt. Unterm Strich lässt sich „Angst“ am besten als melodische Post-Hardcore Nummer mit Einschlag aus dem klassischen Metalcore beschreiben – durchweg melancholisch, aber immer mit Hoffnung im Unterton. Wie eine Wand walzt sich der Song unaufhaltsam durch den Gehörgang, aber vergisst nicht, Passagen zum Aufatmen zu lassen und bietet in den Strophen auch Raum für lockere Two-Step-Einlagen. Gesanglich werden Message und Stimmung untermauert von rauer Wehklage, kombiniert mit keifenden Shouts, welche sich allen, die es hören wollen und denen, die es hören müssen erbarmungslos ins Trommelfell bohrt.

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