HERETOIR: Beweisen auf ihrem neuen Album „Solastalgia“ das in purer Melancholie ein Funke Hoffnung in völliger Dunkelheit stecken kann

Mit „Solastalgia“ dringen die deutschen Produzenten des emporstrebenden Post Metal zu ihrem innersten Kern vor und liefern ihr bislang wohl verletzlichstes und zugänglichstes Album ab „“Solastalgia“ beschreibt die Trauer über den Verlust der Natur“, erklärt HERETOIR. Allein die Existenz dieses Begriffs entlarvt schonungslos unsere Entfremdung von diesem Planeten – eine leichte Beute für diese kompromisslosen Analytiker menschlichen Elends. Während sich einige Songs mit Umweltproblemen befassen, konzentrieren sich andere auf persönliche Gefühle und die Herausforderungen der menschlichen Existenz in einer sich rasant verändernden Welt. HERETOIR war schon immer pure Emotion. Der Schmerz des modernen Lebens, vertont. Und doch erweist sich die verzweifelte Schönheit von „Solastalgia“ als unerwartete Quelle des Trostes.

„Solastalgia“ Tracklist:

01. The Ashen Falls
02. Season Of Grief
03. You Are The Night
04. Inertia
05. Rain
06. Dreamgatherer
07. The Heart Of December
08. Burial
09. Solastalgia
10. The Same Hell MMXXV
11. Metaphor (In Flames Cover)

Nur zwei Jahre nach ihrem umwerfenden Album „Nightsphere“, dem Headliner-Tourneen durch Europa und Lateinamerika sowie Auftritte bei hochkarätigen Festivals wie dem Resurrection Fest, Party-San und Summer Breeze folgten, sind HERETOIR mit einer weiteren überwältigenden Meisterleistung in Sachen Melancholie und Weltschmerz zurück. Im Laufe der Jahre wuchsen HERETOIR von einem Solo-Vertreter von David Conrads musikalischer Vision zu einem eingeschworenen Trio und haben sich in ihrer aktuellen Form als ihre bisher stärkste Besetzung erwiesen. Verbunden durch die feste Überzeugung, dass Empathie das Einzige ist, was uns wirklich beschützen kann, haben die drei Musiker ein Album geschaffen, das so voller Leben ist, dass es zunächst überwältigend sein kann. Es tut weh. Aber manchmal muss es das.

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Verschwommene Tremolo-Gitarren brechen in kaskadenartige Berge erhabener Melodien aus, raue Schreie vom Ende der Welt vereinen sich mit traurigem Gesang, Post-Rock-Wolken verflüchtigen sich vor donnernder Post(Black)-Metal-Wildheit. Das gemeinsame Songwriting von David, Matthias und Nils kreiert den neuen Sound von HERETOIR. Nachdem HERETOIR auf „Nightsphere“ ihre dunkle und düstere Seite erkundet haben, gehen sie diesmal eine andere Richtung. Die Songs von „Solastalgia“ decken ein breites Spektrum emotionaler und harter Musik ab. Von Modern Metal über Black Metal und Post Rock bis hin zu vielleicht sogar Screamo. Wie auch immer man es nennen will: Im Wesentlichen ist dies pure Melancholie und ein Funke Hoffnung in völliger Dunkelheit.

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