
Zeigen sich ERADICATOR jetzt etwa mit „Ruins Of Rome“ Thrash Metal mit Geschichtsbewusstsein? ERADICATOR verbinden den Geist der Thrash-Pioniere mit einer klaren Haltung für die Gegenwart. Ohne sich in Nostalgie zu verlieren, treiben Seba, Robb, Zoppe und Pitti den Sound als fest verschworene Einheit weiter. Mit „Ruins Of Rome“, der neuen Single, die über Metalville erscheint, setzt die Band ein Zeichen für die Zukunft des Genres.

Sechs Studioalben, eine Live-Platte und mehr als 250 Shows zwischen Underground-Club und Festival-Bühne haben den eigenständigen Stil der Band zwischen teutonischen Wurzeln und Bay-Area-Thrash geprägt. Das nächste Kapitel wird schon geschrieben: Die Aufnahmen zu Album Nummer sieben stehen im Herbst 2026 an, die Veröffentlichung folgt 2027.
„Ruins Of Rome“ nutzt den Untergang des Römischen Reichs nicht als historische Kulisse, sondern als Spiegel moderner Entwicklungen. Schon in den ersten Zeilen zeichnet Seba ein düsteres Bild: „Centuries ago so proud, now Future’s light expired.“ Unmissverständlicher zeigt sich dann: „History repeats itself if lessons won’t be learned.“
Doch Seba, der den Song komponiert und getextet hat, erklärt: „Klar sind unsere Themen oft sozialkritisch und düster – aber wer uns kennt, weiß, dass es immer mit einem Augenzwinkern gespickt ist. Es kann ja auch ganz anders kommen.“ Der Song selbst zeigt sich da weniger nachsichtig. Der Witz tropft nur als bittere Pointe ab – und wie das Ganze endet? Kein Spoiler!
Musikalisch präsentieren ERADICATOR neben ihren Trademarks einige Finesse: schneidende Riffs, markante Hooks und aggressive Vocals treffen auf deathige Blastbeats, Growls und dynamische Tempowechsel. Die massiven Midtempo-Passagen geben dem Ganzen eine bedrohlich wummernde Atmosphäre, in finsterer Harmonie zur Thematik. Für Fans von Death Angel, Destruction, Exodus und Kreator: die Schnittmenge aus Bay-Area-Wucht und teutonischer Schärfe – klanglich wie in der Haltung.
Dass die Studioarbeit nur die halbe Wahrheit ist, beweist die Bühnenbilanz der letzten Jahre: Auftritte auf dem Burning Q Festival (mit Angelus Apatrida und Evil Invaders), dem No Playback Festival (mit Crisix und Riot City), dem Mise Open Air (mit Onslaught und Crypta) und bei Mosh im Mai an der Seite von Bonded, dazu Green Hell Festival, Masters of Cassel, Helmfest (mit Firewind) und Rock & Metal Day’z. Einen Support-Slot für Night Demon inklusive.
Pitti bringt den Anspruch der Band auf den Punkt: „Unsere Mission ist es, den Thrash Metal vor der Rente zu bewahren und das Zepter unserer Helden zu übernehmen.“ ERADICATOR machen seit Jahren deutlich, dass die neue Generation bereit ist die Geschichte des Thrash Metal weiterzuschreiben – „Ruins Of Rome“ ist der erste Schlag dieses neuen Kapitels.