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20. Januar 2018 - Uhr
 
Die Kolumne

Spuren des Bösen - Sandag & Racheengel
Titel Spuren des Bösen - Sandag & Racheengel
Produktion/Vertrieb Universum Film
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Veröffentlichung 18.01.2013
Laufzeit 176:00 Minuten
Autor Thorsten Dietrich
Bewertung 12 von 15 Punkten
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Diese österreichisch-deutsche Koproduktion spielt in Wien. Heino Ferch hat die Hauptrolle und stellt den deutschen Psychologen Brock dar der die Polizei berät und Polizisten schult / weiterbildet. Er selbst ist fantastisch in Beobachtung und der Analyse von Verdächtigen, sowie ein Ass im Verhören verdächtiger Personen. Dabei hat er zwischenmenschlich einige Probleme, er ist einsamer Witwer, die Beziehung zu seiner Tochter ist nicht so doll und seine Marotte ist zu jeder Mahlzeit im selben Cafe zu Essen. Klingt nach einem Typen wie Monk ohne lustig? Irgendwie schon!
Der Fall "Sandag" fesselt mit seiner spannenden Geschichte, mit sehr dezenter Action weil man fieberhaft mitraten muss wer der Mörder ist und am Ende ist man doch irgendwie überrascht. "Racheengel" ist deprimierender, chaotisch und irgendwie mehr Drama. Es nervt mich dann am Ende mit einer ziemlich abgefahrenen Wendung. Die Bilder des dunklen Wiens mit wirklich tollen Bauwerken, der gewisse Wiener Schmäh und Topschauspieler wie Hannelore Elsner und Friedrich von Thun lassen diesen Doppeldecker zu einer tollen Sache werden.
Die Reihe dürfte gerne in Serie gehen. Leider gibt es auf dem Silberling keinerlei Extras und der Verfasser des DVD Rückentextes gehört gefeuert, steht doch 75 % der Handlung beider Teile dort und so habe ich manchen Wendungen als nicht überraschend empfunden, da ich es ja vorher gelesen habe - was für ein Schwachsinn! Bei Teil 1 wird quasi der Mörder verraten... so etwas geht gar nicht.
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