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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

ONCE I SAW A GHOST - Architects Demise
Band ONCE I SAW A GHOST
Albumtitel Architects Demise
Label/Vertrieb Noise Head Records
Homepage https://www.facebook.com/oisag
Verffentlichung Mai 2013
Laufzeit 36:02 Minuten
Autor Stephan Mertens
Bewertung 8 von 15 Punkten
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OK, der Bandname und das nette Covermotiv der ersten Scheibe lassen direkt erahnen, wo die Reise hingeht. ONCE I SAW A GHOST sind grob dem Metalcore zuzuordnen und liefern auf "Architects Demise" solide Kost, die immer mal wieder kleine berraschungen parat hlt. Die Jungs aus Gieen haben ihre Hausaufgaben gemacht und versuchen, die neun Stcke auf dem Album mglichst abwechslungsreich zu gestalten. Das passiert hufig mit unerwarteten Tempowechseln und frickeligem, mal chaotischem, mal melodischem Gitarrenspiel. Snger Jon variiert ebenfalls fter mal seine Brll- und Schreistimme bis hin zu vereinzelten Pig Squeals und macht grundstzlich einen guten Job. Auch erwhnen muss man die gelegentlichen Ausflge in Richtung Jazz Metal. "Recover With A Dying Smile" ist diesbezglich ein gutes Beispiel, diese Passagen gefallen mir recht gut und dann landet man aber doch innerhalb von Sekunden wieder beim verhltnismig stumpfen Deathcore Breakdown.
Grundstzlich finde ich fast alle Songs auf "Architects Demise" zu berladen. So fllt es mir schwer, mich an einzelne Lieder zu erinnern, weil innerhalb der meisten einfach viel zu viel passiert. Deswegen bleibt schlussendlich auch nach mehrmaligem Hren relativ wenig hngen. Zumindest etwas greifbarer ist das flotte, an schwedische Melodeath Kapellen erinnernde "Into The Abyss", aber sonst treffen simple Core-Klischees auf verschachtelte, anspruchsvolle Momente und sogar elektronische Spielereien. Das ist mir alles eine Nummer zu durcheinander, knnte den Fans der Sparte aber durchaus munden. Daher lasst euch von meiner Bewertung nicht abschrecken, und leiht der Truppe mal ein Ohr, denn technisch und auch in Sachen Produktion ist hier definitiv Potential vorhanden. Meinen Geschmack treffen ONCE I SAW A GHOST, bis auf bei ein bis zwei Ausnahmen, leider nur in kurzen Phasen innerhalb der einzelnen Songs.
   
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