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18. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MORTALICUM - The Endtime Prophecy
Band MORTALICUM
Albumtitel The Endtime Prophecy
Label/Vertrieb Metal On Metal Records
Homepage www.mortalicum.com
Verffentlichung 27.04.2012
Laufzeit 46:26 Minuten
Autor Jens Gellner
Bewertung 12 von 15 Punkten
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OK Leute, ihr knnt die Schlaghosen wieder aus dem Schrank rauskramen - die sind ebenso wenig out wie der stark 70er lastige, doomige Heavy Rock, den uns die vier Schweden von MORTALICUM auf ihrem zweiten Album "The Endtime Prophecy" um die Ohren hauen. Im Schulterschluss mit GRAND MAGUS, CATHEDRAL oder SPIRITUAL BEGGARS treten MORTALICUM in die Fuspuren von Bands wie BLACK SABBATH, BUDGIE oder URIAH HEEP und beweisen uns, dass dieser typische Sound der Siebziger heute noch genauso gut funktioniert wie damals - ohne auch nur im Entferntesten antiquiert zu klingen. Vor einigen Jahren htte man das ganze noch als Stoner Rock bezeichnet, aber da sich diese ganze Szene (unverstndlicherweise) wohl irgendwie totgelaufen hat, traut man sich heute kaum noch, diesen Begriff in den Mund zu nehmen. Aber wie dem auch sei - MORTALICUM rocken sich souvern und mit beeindruckender Treffsicherheit durch ihr Repertoire, und es macht einfach Spa, ihnen dabei zuzuhren. "My Dying Soul", "Revelation Within", "The Endtime Prophecy" oder "Devils' Hand" sind lssig runtergerotzte, hymnische Hardrock Nummern in doomigem Stoner-Gewand, garniert mit starken Solis und zweistimmigen Harmonien. Lediglich die zwar gute, aber leicht leiernde und die ntige Hrte missende Stimme von Snger Henrik Hgel verhindert, dass MORTALICUM den ungekrnten Knigen SPIRITUAL BEGGARS den Thron streitig machen. Auch drfte die Produktion, besonders im Schlagzeugbereich, gerne etwas fetter sein. Andererseits haben auch die meisten 70er Jahre Scheiben einen eher dnnen Drumsound; von der Seite aus betrachtet kann man das auch als Hommage so stehen lassen. Wer also unrasiert, mit dreckiger Jeansjacke und besagter Schlaghose zu Gigs geht, liegt bei "The Endtime Prophecy" goldrichtig. Alle anderen, die kein durchgngiges Doublebassgeballer oder bis zum Anschlag verzerrte Gitarren brauchen, sollten MORTALICUM zumindest mal antesten.
   
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