DRAGGED UNDER: Ließen sich bei „Razor’s Edge Collapse“ von den stetig steigenden Lebenshaltungskosten inspiereren

DRAGGED UNDER kündigen ihr neues Album „Social Battery: Low“ für den 12. März 2027 an und veröffentlicht das Video zur neuen Single „Razor’s Edge Collapse“.

Für einen Musiker gibt es kaum etwas Befreienderes, als Teil einer neu gegründeten Band mit großartiger Chemie und einer Reihe unbestreitbar starker Songs zu sein – außer vielleicht, eine erfolgreiche, kraftvolle Band wieder zusammenzubringen, nachdem man dachte, man würde nie wieder gemeinsam auf der Bühne stehen. Genau deshalb sind DRAGGED UNDER-Frontmann und Songwriter Anthony Cappocchi, Rhythmusgitarrist Sean Rosario und Schlagzeuger Dylan Roy so begeistert vom dritten Album der Band, „Social Battery: Low“. Es vereint den Sänger und Songwriter wieder mit Gitarrist Ryan „Fluff“ Bruce und Bassist Hans Hessburg, drei Jahre nachdem beide unerwartet und im Streit ausgestiegen waren und die Zukunft von DRAGGED UNDER damit bestenfalls ungewiss schien.

Doch die beste Musik entsteht immer aus Kampf und Konflikten. „Ich war so wütend, als sie auf diese Weise gegangen sind“, sagt Cappocchi. „Für mich war damit der ganze Spaß raus, und übrig blieb nur noch Wut. Aber mit der Zeit wird aus dem Feuer Glut, aus der Glut Asche und aus der Asche Staub. Und dann dachte ich: ‚Worüber war ich eigentlich überhaupt wütend?‘ Aber wir hätten dieses neue Album nicht machen können, wenn das alles nicht passiert wäre.“

Angetrieben von dem aufgeladenen Umfeld, in dem es entstanden ist, ist „Social Battery: Low“ eine kraftvolle, mit Hooks gesättigte Mischung aus unterschiedlichen Stilen und Texturen, musikalisch wie lyrisch. Das Album baut auf dem charakteristischen Hybrid aus Pop-Punk und Metalcore der Band auf und treibt ihn weiter in neue Höhen.

„Die Auszeit hat uns allen eine neue Perspektive gegeben“, sagt er. „Wir haben erkannt, dass wir Glück hatten, überhaupt Shows spielen und Platten veröffentlichen zu können. Und wir haben jetzt Glück, in der Position zu sein, dass wir weitermachen können. Das hat uns angespornt, das bestmögliche Album zu machen.“

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Der Song wurde von den steigenden Kosten und Gefahren des Lebens in einer Großstadt inspiriert sowie von Cappocchis Entscheidung, seine Heimatstadt Seattle zu verlassen und aufs Land zu ziehen.

„Es geht darum, das Gefühl zu haben, dass deine Stadt ständig auf des Messers Schneide steht und jederzeit alles völlig aus dem Ruder laufen könnte“, sagt er. „Wir haben an einer viel befahrenen Straße direkt neben einem Einkaufszentrum gewohnt. Wir haben ständig gehört, wie die Polizei mit Blaulicht unsere Straße entlangraste. Als wir jünger waren, haben wir es geliebt, in Seattle zu leben, aber wir mussten wegziehen, weil es in vielerlei Hinsicht gefährlich wurde, und ich werde nichts tun, was mich oder meine Kinder in Gefahr bringen könnte. Wenn mir etwas passieren würde, hätten sie keinen Vater.

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