
Nur ein Jahr nach der Veröffentlichung ihres von der Kritik gefeierten Albums „The Duality Of Decapitation and Wisdom“ kehren VEILBURNER mit ihrem achten Studioalbum zurück, das den Titel „Longing For Triumph, Reeking of Tragedy“ trägt.

„Longing For Triumph, Reeking Of Tragedy“ Tracklist:
01. Longing for Triumph…
02. Pestilent Niche
03. Rigor & Wraith
04. That Which Crypts Howls Grandeur
05. Da’ath Ye Shadow Portrait
06. Ouroboreal Whorl
07. Matter O‘ The Most Awful Of Martyrs
08. …Reeking Of Tragedy
Getreu dem Motto „Nutze die Gunst der Stunde“ schöpft die achte Evolution der VEILBURNER-Geschichte aus dem Schwung des Erfolgs und erreicht gleichzeitig neue Höhen in Songwriting und Storytelling. Die Charaktere begeben sich auf eine Reise, auf der Triumph und Tragödie untrennbar miteinander verbunden sind. Sie verharren zwischen Abgrund und ihrer Hingabe an die Wiedergeburt, die den Tod scheinbar unausweichlich macht. Ihnen droht nicht irgendein Tod, sondern einer, der sie in eine endlose Schleife der Reinkarnation zwingt und sie dazu verdammt, dieselben Traumata und Misserfolge immer wieder zu erleben. Sie leiden wie zwei Drachen, die sich schlangenartig verschlingen, bis keiner mehr den anderen verschlingen kann – erstarrt in der Form der Unendlichkeit (∞), numerologisch symbolisiert durch die Ziffer Acht (8). Samael (das „Gift Gottes“ und die achte Sphäre der Qlippoth), Choronzon (der Bewohner der Schwelle) und der Ouroboros korrelieren alle mit diesem Symbol der Unendlichkeit und existieren in der Überlieferung von VEILBURNER als die antagonistische und unveränderliche Ewigkeit, die, wenn sie konfrontiert wird, zur Selbstzerstörung und zur Endgültigkeit der Manifestation führen und den Kreislauf für immer durchbrechen kann.
Mephistos dissonante Kakophonie aus tropfenden Noten und riffbeladenem Verfall ist nach wie vor abstoßend und doch unbestreitbar fesselnd. Die Musik windet und dreht sich in sich selbst, eine klangliche Verkörperung des Albumthemas, und nimmt den Hörer mit auf eine kurvenreiche, musikalische Achterbahnfahrt, die scheinbar am Abgrund ihres Ausgangspunktes endet und immer wieder zum Hören einlädt. Chrisom Infernium fungiert als Medium, das Schatten zischender Hymnen wirft, die an die Vergangenheit erinnern und die Gegenwart rufen, das Geplapper choraler Katastrophen kanalisieren und Doppelgänger klanglicher Zerstreuungen erschaffen, die den Hörer darüber nachdenken lassen, ob er bereit ist, sich dem zu stellen, was er am meisten fürchtet: seinem wahren Selbst.