PARTY.SAN METAL OPEN AIR 2024

Billing

Party.San Metal Open Air 2024

Ort

Flugplatz Obermehler – Schlotheim

Datum

08.08.2024 – 10.08.2024

Bilder

Marc Schallmaier

 

Das Wetter passt, die Anreise erfolgt reibungslos und ich komme mit bester Stimmung in meiner Behausung in Menteroda an. Was soll heute noch schiefgehen? Ach ja, bevor ich auf das Gelände darf muss ich zum Check-In für Presseheinis, Händler und VIPs. In den vergangenen Jahren hat das schon mal ein wenig gedauert, was heute allerdings los ist kann ich nicht begreifen. Satte 90 Minuten stehe ich in der prallen Sonne um an den einen (!) Schalter zu gelangen der mir die entsprechen Bändchen und Ausweise aushändigt. Am Schalter für Bands direkt nebenan herrscht gähnende Leere. Warum zum Henker kann man die Ausgabe nicht auf beide Schalter verteilen? Ansonsten verläuft alles ohne Probleme. Ausgestattet mit allem was nötig ist enter ich das Gelände, treffe die ersten Bekannten wieder und begebe mich dann zur ersten Band.
Durch die Wartezeit und andere Umstände verpasse ich BASTARD GRAVE, SINISTER, HORRESQUE und ETERNAL CHAMPION.

DONNERSTAG

IMHA TARIKAT

Musikalisch starte ich mein diesjähriges PARTY.SAN im Zelt mit IMHA TARIKAT.  Die deutsche Band mit türkischen Wurzeln sorgt seit einiger Zeit im Untergrund für Furore. Beleg dafür ist die Tatsache, dass das Zelt rappelvoll ist, und schon ab dem ersten Ton ordentlich Bewegung in der Menge entsteht. Bandkopf (und eigentlich auch das einzige Mitglied von IMHA TARIKAT) Ruhsuz Cellat ist mit Feuereifer am Start, und auch seine Live Kollegen stehen dem in Nichts nach und glänzen mit Spielfreude.
Da die Bands im Zelt immer auch die Kandidaten für den inoffiziellen Titel „Beschissenstes Licht Des Festivals“ sind, bin ich auf das Schlimmste gefasst. Aber, o Wunder, der Mann an den Lichtreglern hat ein Herz und leuchtet die Bühne ordentlich aus. Der Festival Auftakt ist somit mehr als gelungen, hoffentlich ist das mal kein schlechtes Zeichen!

Vltimas

Zeit für die Hauptbühne, auf der sich David Vincent (ex MORBID ANGEL) heute das erste Mal mit seiner Hauptband VLTIMAS die Ehre gibt. Mit seinem Kostüm irgendwo zwischen Poltergeist Priester und Marshall Bravestarr ist ihm die Aufmerksamkeit gewiss, musikalisch eigentlich auch. Die Mischung aus Doom und angeschwärztem Death/Thrash Metal hebt sich vom sonstige Programm merklich ab. Allein der Zuspruch der Zuschauer lässt zu wünschen übrig. Erstaunlich wenig Menschen wollen sich VLTIMAS anschauen, was ein wenig schade ist. Material gibt es in erster Linie vom neuen Album „Epic“ zu hören, aber auch drei Songs vom Debüt „Something Wicked Marches In“ sind dabei. Alle die, die da sind, können einen starken Auftritt bewundern.

SADUS

Eigentlich sollen jetzt SADUS auf der Bühne stehen, und ich freue mich schon auf die Amerikaner. Denn zum einen habe ich die Band noch nie live gesehen, und weiterhin war das Album „Swallowed In Black“ aus dem Jahre 1990 ein ständiger Begleiter in meiner eigenen Metal Entwicklung (Scheiße, bin ich alt!). Aber das Konzert will einfach nicht losgehen. Im Fotograben macht dann schnell die Information die Runde, dass es technische Probleme gibt und somit sich der Start verzögert. Satte 20 Minuten später als angesetzt geht es dann endlich los. SADUS machen dann auch ordentlich Druck, und soweit ich das mitbekomme wird der Set auch nicht verkürzt. Wenn das sich mal nicht irgendwann rächt….
Jedenfalls machen die Amerikaner das Beste aus der Situation. Dass es von meinem Lieblingsalbum allerdings nur „In Your Face“ und „Good Rid’nz“ in einer Art Medley gibt empfinde ich gelinde gesagt als Frechheit.

ROPE SECT

Weiter geht es im Zelt mit ROPE SECT, allerdings macht sich zügig Langeweile breit. Der selbsternannte „Deathrock“ der Truppe kann nicht überzeugen, ebenso ist die Bühnenperformance ausbaufähig, da sich bis auf den Frontmann keiner so wirklich bewegen will. Ganz nebenbei bewerben sich ROPE SECT auf den Titel „Beschissenstes Licht Des Festivals“.

Zwecks Nahrungsaufnahme und dem Pflegen von sozialen Kontakten verpasse ich THE BLACK DAHLIA MURDER.

LEFT TO DIE

Das erste Highlight des Tages steht für mich an. „Leprosy“ und „Scream Bloody Gore“ sind absolute Meilensteine und waren Grundpfeiler in meiner musikalischen Entwicklung. Es war mir in der Vergangenheit nicht vergönnt gewesen DEATH live zu erleben, ergo habe ich auch nie die Songs von den beiden oben genannten Platten live genießen können. Durch den frühen Tod von Mastermind Chuck Schuldiner werde ich diese Chance auch nicht mehr bekommen
Vor zwei Jahren kristallisierte sich heraus, dass Rick Rozz (Gitarre) und Terry Butler (Bass), die beide in der Geschichte von DEATH eine gewichtige Rolle spielten, mit Tribute Shows die alten Klassiker wieder zum Leben erweckten.
Verstärkung fand man in Matt Harvey von GRUESOME, der mit seiner Band eh schon genau diese DEATH Sound spielt. Um die Musikerriege zu vervollständigen bracht Matt direkt seinen Schlagzeuger Gus Rios mit.
Der Platz ist bumsvoll, das mickrige Backdrop dem Anlass nicht wirklich angemessen und wir hinken immer noch ein wenig im Zeitplan hinterher. „Leprosy“, „Born Dead“, „Forgotten Past“, „Open Casket“……es ist zum niederknien, der Sound vom allerfeinsten und immer mehr Leute begreifen was hier gerade passiert. Headbangen, Fäuste schwingen, Mitsingen, Moshpits, Circle Pits, alles ist erlaubt, alles geht, und jeder lässt sich gehen. Ein absoluter Wahnsinn und irgendwie unverständlich dass LEFT TO DIE bereits um 20.00 Uhr auf die Bühne gehen. Ein Headliner Slot (und damit einhergehend mehr Spielzeit!) wäre absolut angebracht gewesen meiner Meinung nach. Die Musiker strahlen über beide Ohren und manchmal vergesse ich dass da eben nicht DEATH auf der Bühne stehen. Dass Matt Harvey es ziemlich locker schafft wie Chuck Schuldiner zu klingen ist für sich schon ein Gänsehaut Moment. Wenn dann hier zwischen zwei Songs tausende Menschen Chuck Schuldiner’s Namen skandieren bekomme ich fast Pipi in die Augen. Er mag kein einfacher Typ gewesen sein, aber sein musikalisches Erbe wird hoffentlich noch sehr lange Bestand haben.
Mit äußerster Perfektion folgen „Primitive Ways“, „Choke On It“, „Left to Die“ und „Zombie Ritual“. Alles steuert auf den vermeintlichen Höhepunkt zu, DER Death Metal Song schlechthin, jeder wartet hier nur noch auf „Pull The Plug“.
„Zombie Ritual“ verebbt, als es plötzliches Gewusel an den Seiten der Bühne gibt. Ein eindeutiges Zeichen folgt, und LEFT TO DIE müssen sofort ihre Set beenden! Ein absoluter Skandal! Matt schafft es kurz noch sich zu bedanken und sich zu entschuldigen, dann ist Feierabend.
Auch im Nachgang lässt sich nicht klären warum plötzlich Schluss ist und alle auf den absoluten Hit verzichten müssen. Sind wir immer noch im Zeitplan dank SADUS hinterher? Haben LEFT TO DIE überzogen? Keine Ahnung, jedenfalls wurde einem denkwürdigen Auftritt die Krönung verweigert.

DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT

Zunächst einmal ist es schön Onielar wieder auf der Bühne zu sehen. Krebs ist ein Arschloch, und die Nachricht von der überstandenen Krankheit 2021 war in der bekackten Zeit (Corona…) ein echtes Highlight.
Mit dem Sound von DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT konnte ich noch nie viel anfangen. Der Black Metal ist roh, angriffslustig und kommt nur mit wenigen Melodien aus. Auch keift Onielar Ihre Ansagen ins Mikro, was auf Dauer ein wenig eintönig ist. Passt aber eben zum Gesamtbild, ebenso wie die Bühnendeko aus umgedrehten Kreuzen und Rinderschädeln.
Auftritte der Band sind zur Zeit eher rar gesät. Stand schon vorher kein andere Festival Termin in diesem Sommer fest, so folgt Ende August nur noch der Auftritt beim Wolfszeit Festival, dann ist auch schon wieder Schicht im Schacht.
Dementsprechend euphorisch ist das Publikum und feiert die Band ziemlich ab. DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT können den heutigen Auftritt als Erfolg verbuchen!

SCHAMMASCH

Auf ins Zelt wo die Schweizer von SCHAMMASCH ihren Auftritt starten. Gekleidet in wunderschönen Roben und Kapuzen zelebrieren sie ihren Black Metal, der sehr atmosphärisch und stimmungsvoll aus den Boxen kommt. Aber ein Frage habe ich dann doch: wenn man sich so schön in Schale schmeißt, warum zum Geier hat man dann kein Licht auf der Bühne? Der Auftritt ist wirklich cool und kann gut unterhalten, auch wenn man (so wie ich) nicht mit dem Material vertraut ist. Aber kubikmeterweise Trockennebel plus rotes Licht sind als Fotograf eine echte Katastrophe. SCHAMMASCH sind damit ganz klarer Anwärter für den Titel „Beschissenstes Licht Des Festivals“.

TERRORIZER

Und schon kommen wir zum zweiten (persönlichen) Höhepunkt des heutigen Abends. TERRORIZER! Im Sommer 1990 gab es kaum eine andere Scheibe als „World Downfall“ die bei mir und meinen Freunden in Dauerrotation lief. Was für ein Geknüppel, was für eine Melange aus Wut, Hass und Aggressionen.
Vor ein paar Jahren (2015) war ich auf dem „In Flammen Festival“, als TERRORIZER L.A. spielten. Der Original Sänger Oscar Garcia trat mit drei anderen Mitstreitern von NAUSEA auf und spielte die „World Downfall“ durch. Laut Gerüchten haben Oscar und Schlagzeuger Pete Sandoval sich derart verkracht, dass gemeinsame Auftritte wohl nie wieder stattfinden werden.
Und so stehen heute Abend die Original Mitglieder Pete Sandoval und David Vincent am Bass auf der Bühne. David Vincent zum Zweiten sozusagen, allerdings hat er sich stilecht als Redneck verkleidet. Oder er läuft halt so in seiner Freizeit rum, wer weiß das schon.
Begleitet werden Sie von Richie Brown (MINDSCAR) an der Gitarre und Brian Werner (VITAL REMAINS) am Mikrophon. Dieses ist übrigens hübsch mit Stacheldraht, Eingeweiden und einem halben Skelett verziert. Ebenso wie Brian selber: grüne Farbe im Gesicht, Stacheldraht (kein Echter!) als Armschmuck und jede Menge Kunstblut.
Nach dem Opener „Hordes Of Zombies“ wird angekündigt die komplette „World Downfall“ durchzuspielen. Und schon geht der wilde Ritt los!
Anfänglich gibt es einige Soundprobleme, die aber über den Auftritt hinweg in den Griff bekommen werden.
Während man bei David Vincent eine gewisse Bocklosigkeit feststellen kann, kommt Brian Werner immer mehr aus sich heraus. Er brüllt sich die Seele aus dem Leib und vergrößert sein Bewegungsradius. Richie Brown tut es ihm gleich. Und über allem verprügelt Pete Sandoval sein Schlagzeug mit einer Wucht und Hingabe wie man es sich nur wünschen kann.
Das Publikum ist zwar zahlreich vertreten, die Meinung gehen aber weit auseinander. Während die einen vom absoluten Sound Matsch sprechen, reden andere davon das der Sound viel zu klinisch ist. Hier wird über einen schwachen Brian Werner gemeckert, da drüben ist man froh dass kein gelangweilter Oscar auf der Bühne steht. Schlagzeug zu laut, Gesang zu leise, völlig egal wer da auf der Bühne steht….es sind so ziemlich alle Meinungen vertreten. Aber: es sind auch eben alle da!
Für mich persönlich ist es ein grandioser Auftritt und ein Highlight in meiner gesamten Party.San Historie.

ABBATH

Zum Abschluss des heutigen Tages kommt ABBATH auf die Bühne um einen speziellen IMMORTAL Set zu spielen. Ein zweites Schmankerl am ersten Festivaltag! Eigentlich bin ich davon ausgegangen dass nach TERRORIZER zu spielen eine undankbare Aufgabe ist. Aber tatsächlich ist der Platz immer noch rappelvoll und vielen freuen sich auf Hits wie „Sons Of Northern Darkness“, „In My Kingdom Cold“ oder auch „Withstand The Fall Of Time“.
Ein ganz starker Sound, ein enorm spielfreudiger Abbath (und seine Mitmusiker) und eine ordentliche Bühnendeko. All das rechtfertigen den Headliner Slot am ersten Festival Tag. Mit „The Sun No Longer Rises“ und „Blashyrkh“ wird der Set beendet und die Leute gehen zufrieden in Richtung Matratzenhorchdiesnt.

FREITAG

Das obligatorische Grindcore Geküppel zum Start des Festival Freitags schenke ich mir dieses Jahr (STILLBIRTH). Auch die danach folgenden OBSCURITY müssen ohne meine Anwesenheit auskommen. Ebenfalls lasse ich die erste Band im Zelt, CLOAK, ausfallen.

ENTHRONED

Bei ENTHRONED ist mein Informationsstand recht dürftig. Die Band kommt aus Belgien, ist schon lange im Geschäft, spielt recht anspruchslosen Black Metal und hat sich nie so wirklich in der obersten Klasse festsetzen können. Und genau so kommt es dann auch. Knüppel aus dem Sack, Corpsepaint und keine Kompromisse. Trotz des strahlenden Sonnenscheins sind schon eine Menge Menschen vor der Bühne und lassen sich hier amtlich den Arsch versohlen.
Ich persönlich steh eher auf atmosphärischen Black Metal oder wenn man auch mal den Fuß vom Gaspedal nimmt. Das ist bei ENTHRONED nur selten der Fall, und trotzdem muss ich sagen dass der ganze Auftritt einen gewissen Unterhaltungswert hat.

AFSKY

Das nächste Ein Mann Projekt bitte! Ole Pedersen Luk vertont mit AFSKY (und vier Mietmusikern) seine Vorstellung von Post Black Metal, der immer wieder auch mit Doom und Folk Elementen daher kommt. Durchaus nicht uninteressant, aber bei Sonnenschein satt und Soundproblemen nicht wirklich gerade jetzt die erste Wahl. Vielleicht hätte man AFSKY eher einen Gefallen getan wenn er im Zelt den letzte Slot bekommen hätte. Der Zuschauerschwund während des Konzerts ist nicht zu übersehen, was wirklich schade ist.
AFSKY machen Musik für den kleinen und dunklen Club, oder für einen Abend an dem man der Musik seine Aufmerksamkeit komplett schenken sollte.

SACRAMENTUM

Als die Band Ankündigung SACRAMENTUM kam, war ich ein wenig ungläubig. Die Schweden hatten doch schon seit zwanzig Jahren nichts mehr heraus gebracht. Sind wir hier jetzt schon auf dem Keep It True? Ich liege ein wenig daneben, tatsächlich sind Sänger Nisse Karlen und seine Mitstreiter seit ein paar Jahren wieder am Start, eine Split Scheibe aus dem Jahre 2023 ist der Beweis. Aber das ist auch alles.
Soweit ich das beurteilen kann kommt das meiste Material heute von dem Album „Far Away From The Sun“ aus dem Jahre 1996. Und leider ist der Zuschauerschwund, der bei AFSKY einsetzte, noch nicht wieder rückläufig. Das Interesse hält sich in Grenzen. Ob das der Grund ist, dass sich Nisse Karlen schon einen gezwitschert hat? Er wirkt zumindest ein wenig derangiert und macht immer wieder Gesten mit seinen Händen wie ein Dirigent. Keine Ahnung, witzig ist das schon ein wenig, wenn dabei auch der melodische Death/Black Metal ein wenig hinten überfällt.
Später im Verlauf des Sets kippte sich der Frontmann noch einen Kelch mit „Blut“ über Gesicht und Bäuchlein. Allerdings stiefelte er am Ende auch direkt in den Fotograben um auf Tuchfühlung mit den ersten Reihen zu gehen. Ein feiner Zug der nach den vorherigen 45 Minuten so nicht zu erwarten war.

BEWITCHED

Nochmal Schweden, und nochmal eine Band die schon seit geraumer Zeit kein neues Material am Start hat (nicht ganz 20 Jahre ist die letzte Scheibe alt). Allerdings ist das Interesse jetzt bedeutend größer und der Platz vor der Bühne ist gut gefüllt. Leider hatten BEWITCHED auf Ihrer Anreise etwas Pech und das Equipment blieb irgendwo hängen. So mussten Instrumente von anderen Bands herhalten was überhaupt kein Problem ist. Der Thrash Metal, der mit mächtig Geschwindigkeit daher kommt und teilweise tiefschwarz ist, zieht hier richtig die Wurst vom Teller. Das erste Mal an diesem Freitag ist mächtig Betrieb im Publikum

LOS MALES DEL MUNDO

Das nächste Projekt, was mit ordentlich Gastmusikern am Start ist. Aus Argentinien kommen LOS MALES DEL MUNDO, oder eher „kommt“. Denn von den beiden offiziell geführten Mitgliedern erkenne ich lediglich Danny Tee am Mikrofon, der Rest scheint von DER WEG EINER FREIHEIT angeheuert worden zu sein. Das Zelt ist komplett gefüllt, nicht wirklich selbstverständlich um diese Uhrzeit (18.00 Uhr).
Das Black Metal Rad wird hier nicht neu erfunden, erstaunlich ist eher die Mischung: extrem hohes Gekreische vermengt sich mit starker Gitarrenarbeit und erschafft so eine recht unheilvolle Atmosphäre. Zugegeben, nach einer viertel Stunde ist mein Bedarf gedeckt, aber die Leute feiern LOS MALES DEL MUNDO ziemlich überschwänglich ab.

KRAANIUM

Das internationale Slam Death Metal Kollektiv zieht das Tempo gewaltig an. Das die Band im höchsten Maß professionell ist, kann man an folgenden Tatsache ableiten: Soundprobleme am Anfang, ab und zu fallen ein paar Regentropfen und wenig Leute zu Beginn vor der Bühne. Am Ende des Auftritts ist der Platz ordentlich gefüllt, und aus einem 5 Mann Circle Pit ist ein weit ausschweifender Ring von moshenden Körpern geworden. Chapeau die Herren.
Ob man das Dauerfeuer mit gutturalen Endtönen nun mag oder nicht, KRAANIUM habe eine Menge Energie am Start und können ein großes Festival Publikum abholen, das schafft auch nicht jeder. Ich fühle mich gut unterhalten und bestaune das Treiben auf der Stage und davor aus sicherer Entfernung. Da kann man KRAANIUM zum heimlichen Tagessieger gratulieren.

Da ich mir heute keine längere Pause gönne verzichte ich auf NERVOCHAOS, VARATHRON und NON EST DEUS im Zelt.

INCANTATION

Ja, auch ich bin ein Freund der „Old School Death Metal“. Mit INCANTATION konnte ich trotzdem bisher immer wenig anfangen. Und das wird sich auch nicht mehr groß ändern. Der Auftritt ist richtig gut, die Band gut eingespielt und Frontmann John McEntee hat das Publikum fest im Griff. Allein, die Songs holen mich einfach nicht ab. Wenn ich guten Death/Doom Metal hören will greife ich lieber zu ASPHYX, aber um die geht es jetzt nicht.
Die Amerikaner haben in dem Fall Pech gehabt, dass so ziemlich genau zur Hälfte des Auftritts der Himmel für zehn, fünfzehn Minuten alle Schleusen öffnet. Der fallende Regen kann die tobende Masse nicht davon abhalten den Set von INCANTATION abzufeiern.
Erstaunlicher ist allerdings, was nach dem großen Regenguss passiert: ein wunderschöner und formvollendeter Doppel-Regenbogen bildet sich am Himmel vor einer dunklen Wolkenwand. Wie romantisch Death & Black Metal Fans plötzlich werden können, denn gefühlt jeder zückt sein Handy um dieses tolle Motiv festzuhalten. Ein wirklich schöner Moment.

BATUSCHKA

Bezüglich des Rechtsstreits um den Namen BATUSCHKA habe ich schon lange den Überblick verloren. Ein Kollege versichert mit aber, dass es sich hier um die RICHTIGEN und ECHTEN BATUSCHKA handelt. Dann glaube ich das mal. Der Set beginnt wenig überraschend mit einer Art Weihung der Bühne, auf der sich ein Sarg (leer?!?) sowie zahlreiche anderen Dinge wie Kerzen, Ikonen und Bilder befinden. Schon nett und atmosphärisch, allerdings ist nach dem Regenbogen Highlight die Sonne wieder etwas rausgekommen und versaut so die komplette morbide Stimmung, die das Ganze hier bei Nacht gehabt hätte.
Acht Menschen in komplett verhüllter Montur zaubern einen tollen Abend für das Festival. Muss man noch erwähnen, das der zelebrierte Black Metal äußerst zeremoniell daherkommt?
BATUSCHKA, mit einem 3 Mann Chor, schaffen ein astreinen Spagat zwischen Atmosphäre und musikalischer Härte, und so jubelt ein großer Teil des Publikums nach den Songs.

SOLSTAFIR

Ähnlich atmosphärisch geht es weiter auf der Hauptbühne. Die vier Isländer von SOLSTAFIR steigen gleich mal mit einem Opener von über zehn Minuten ans Werk, was aus Fotografensicht natürlich ein Träumchen ist. Gar kein Träumchen sind allerdings die Lichtverhältnisse, was auch SOLSTAFIR eine Normierung für den Titel „Beschissenstes Licht des Festivals“ einbringt.
Persönlich habe ich mit der Band nichts am Hut. Weder die aggressiveren Frühwerke noch die sehr melodischen aktuelleren Sachen können mich reizen, da bin ich ehrlich. Allerdings finde ich eine grundsätzliche Diskussion ob der Zugehörigkeit der Band auf ein Festival wie das Party.San für völlig überflüssig. Es ist wichtig und richtig in diesem Wust aus Geknüppel und Geballer auch mal andere Töne anzuschlagen. Wer das nicht mag kann sich in der Zwischenzeit ein wenig zurückziehen, sich ausruhen, was mampfen, einen durchziehen, mit Menschen kommunizieren…..es gibt wirklich viele Mittel und Wege sich die Zeit zu vertreiben beim Party.San wenn mal gerade eine Band musiziert die nicht den persönlichen Geschmack trifft.
SOLSTAFIR werden von einem großen Teil der Besucher sehr wohlwollend aufgenommen, und wenn Frontmann Adalbjörn Tryggvason (oder so ähnlich, sorry!) am Ende des Sets auf der Absperrung zur den ersten Reihen balanciert um sich persönlich zu verabschieden, dann ist das ein eindeutiger Beleg für einen sehr guten Auftritt.

KONVENT

Mein erster Kontakt mit den Damen aus Kopenhagen war vor 6 Jahren, und allzu schlecht ist mir der Doom Metal mit leichtem Death Metal Einschlag nicht in Erinnerung geblieben. Und ich bin nicht der Einzige der so denkt, denn das Zelt ist gerappelt voll als die ersten Takte erklingen.
Mit der Mehrzahl von „Takt“ gehe ich aber vorsichtig um, denn was da am Anfang zelebriert wird ist schon Funeral Doom, da lass ich auch nicht mit mir diskutieren. Dazu ein unfassbarer Soundbrei, der nicht wirklich in den Griff bekommen wird. Und obendrauf haben wir mit KONVENT den diesjährigen Gewinner des Titels „Beschissenstes Licht Des Festivals“! Da wird nix mehr kommen, das weiß ich jetzt schon. Tonnenweise wird der Trockennebel auf die Bühne gepumpt, und dieser wird mit rotem oder blauen Licht von hinten angestrahlt (schlimmer noch als bei SCHAMMASCH!).
Das die Musikerinnen sich nicht gegenseitig über den Haufen rennen ist schon fast ein Wunder, denn man sieht die Hand vor Augen nicht. Aber okay, soviel Bewegung auf einer Bühne bei (Funeral) Doom Metal ist auch eher selten.
Was KONVENT da veranstalten verstehe ich nicht. Auch der zweite Song ist ein einziger Brocken der undefiniert aus den Boxen brüllt. So erledige ich meine Fotoaufgabe, merke dass auch beim dritten Song (Anfang und Ende waren auch nicht mehr so ganz nachzuvollziehen dank Rückkopplungen) keine Änderung eintritt und verlasse dann doch enttäuscht das Zelt.

BEHEMOTH

Kommen wir zum Headliner des heutigen Abend. Nergal und seine drei Mitstreiter lassen sich Zeit, die Bühne wird extra verhüllt und umgebaut. Und das ganze lohnt sich. Als das Intro ertönt und die Hüllen fallen kann man einmal mehr bestaunen warum BEHEMOTH da stehen wo sie sind. Verschieden Podeste, Flammenwände und Pyros im Allgemeinen sowie ein extrem gut aufgelegter Frontmann der ab der ersten Minute das Publikum auf seine Seite zieht. Und für alle Hater, die der Meinung sind dass die Polen nicht (mehr) zum Party.San passen: vom aktuellen Album gibt es gerade mal zwei Songs! Ansonsten gibt es nur älteren Stoff und das Publikum geht mächtig steil.
Das mag dem einen oder anderen dann vielleicht doch alles zu hoch poliert sein. Zum Ende des Sets lichte sich die Reihen vor der Bühne, aber vielleicht müssen einige auch nur der Hitze oder dem Alkohol Tribut zollen. BEHEMOTH ziehen ihr Ding professionell durch und sind ein würdiger Headliner.

Ich möchte an dieser Stelle ein paar Worte über die Security verlieren. Aber zunächst eine andere Frage: kenn Ihr (die) Grabenschlampen? Der Name einer Security Bande die vor allem auf dem Summer Breeze anzutreffen ist. Mittlerweile sind sie auch bei anderen Festivals am Start, und ich würde mir wünschen, sie wären bei jedem Festival. Ein durch die Bank sympathischer Haufen, wobei einige mittlerweile sogar zu Freunden geworden sind. Natürlich machen sie ihre Sache gut und verhelfen den Crowdsurfern zu einer sicheren Landung. Alles stets mit einem Lächeln im Gesicht. Da fallen keine bösen Worte und es wird jeder Mensch mit Achtung, Ehre und Feingefühl behandelt.
Warum ich das schreibe? Weil die Security beim Party.San „anders“ ist. Zehn stiernackige Schränke stehen vor einer weißen Linie im Fotograben. Wir Fotografen haben hinter dieser Linie zu stehen, ohne Ausnahme. Der „Chef“ der Truppe, stets mit verspiegelter Sonnenbrille unterwegs und Handschellen (!) am Gürtel gibt den Fotografen ein Zeichen wann wir den Graben betreten dürfen. Und wehe einer geht da zu früh rein. Dieser „Chef“ hat auch gerne mal einen Jungen bei sich (sein Sohn, höchstwahrscheinlich), so um die sechs Jahre alt. Der steht dann direkt vor den Boxen mit sehr billigen und vor allem schlecht sitzenden Gehörschutz. Die Atmosphäre zwischen Fotografen und Security ist mit „frostig“ recht gut beschrieben. Ein Miteinander, wie es bei den Grabenschlampen völlig selbstverständlich ist, gibt es hier nicht. Die Security steht stoisch auf ihren Plätzen und bewegt sich keinen Zentimeter.
Neben all dem Schönen was das Party.San zu bieten hat (die Größe an sich, die Location an sich, das Angebot an Essen und Trinken, die vielen tollen Beuscher, die Bands usw.) ist das immer das Einzige, auf das ich mich NICHT freue. Und soviel sei auch gesagt: mit der Meinung bin ich nicht alleine…..

SAMSTAG

Schlafen ist eine tolle Sache, vor allem wenn keine Katzen das Bett stürmen und einen früh am Morgen aus dem Träumen reißen. Frühstücken ist auch klasse, vor allem wenn man sich Zeit lässt.
Mit anderen Worten: ich verpasse am Samstag BLOOD FIRE DEATH,  ULTHAR, REGARDE LES HOMMES TOMBER und IRON WALRUS.

NECROT

Das amerikanische Trio NECROT hat mit „Lifeless Birth“ eine echte Granate im April diesen Jahres gezündet. Umso erstaunlicher dass die Jungs recht früh und bei gefühlten 40 Grad im Schatten auf die Bühne müssen. Nun ja, wie ich mittlerweile gelernt habe kann es auch andere, z.B. logistische Gründe für die Time Slots der Bands geben.
NECROT ist das alles ziemlich egal, das Todesblei wird in die doch recht zahlreiche Meute vor die Bühne gepfeffert als ob es kein Morgen mehr gibt. Der größte Teil des Materials stammt wie zu erwarten von „Lifeless Birth“, aber es gibt auch den ein oder anderen Kracher vom Vorgänger „Mortal“.
Die erste (für mich) starke Duftmarke des Tages ist somit gesetzt und setzt die Messlatte für den Rest der Bands des letzten Tages amtlich hoch an.

ULTHA

Während ich vor ein paar Stunden ULTHAR verpasst habe, komme ich jetzt in den Genuss von ULTHA. Da kann man schon leicht ins Schleudern kommen. Ein Glück spielen die beiden Bands doch etwas unterschiedliche Mucke. Denn während ULTHAR auf den ganz großen Hammer setzen, kommen ULTHA eher mit der feinen Klinge daher. Sehr atmosphärisch kommt der (Post) Black Metal daher, mit viel Melancholie und Stimmung obendrauf. ULTHA spielen vier Stücke in 45 Minuten, mehr muss man wohl nicht sagen um das Geschehe auf der Bühne zu beschreiben.
Das funktioniert in einem kleinen und dunklen Club wahrscheinlich auch viel besser, aber auch hier und jetzt finden ULTAH ihre Fans und sicherlich Neugierige!

MALPHAS (jetzt) und DISENTOMB (später) müssen ohne meine Anwesenheit auskommen. Auch lasse ich im späteren Verlauf OBSCURA auf der Bühne sausen.

HATE

Die Polen von HATE sind alte Hasen im (tiefschwarzen) Death Metal, auch wenn Teile der Band erst seit ein paar Jahren dabei sind. Und HATE liefern! Top Sound, mächtig Spielfreude und eine abwechslungsreiche Setlist. Die Dreiviertelstunde vergeht wie im Flug und es lässt sich nichts negatives finden. Das Quartett gehört definitiv zu den heimlichen Gewinnern des Festivals!

PHANTOM WINTER

Dem ein oder anderen aufmerksamen Beobachter der deutschen Underground Szene ist der Name PHANTOM WINTER durchaus ein Begriff. Der Fünfer aus Würzburg treibt schon eine ganze Weile sein Unwesen, allerdings ist der extreme Sludge Metal nicht jedermanns Sache. So ist das Zelt zwar gut gefüllt, komplett voll ist aber anders. Alle die da sind erleben einen echten Rausch einer spielfreudigen Truppe, die ihre Songs mit Wonne darreichen. Wer grundsätzlich etwas mit dieser Art von Mucke anfangen kann sollte PHATNOM WINTER unbedingt ausprobieren!

UNTO OTHERS

Es sollte nicht sein in der Vergangenheit mit einem Auftritt von UNTO OTHERS. 2020 musste die Band absagen, damals hieß man noch IDLE HANDS. Der Auftritt im letzten Jahr musste kurzfristig abgesagt werden, heute nun ist endlich soweit.
Das Quartett aus Portland kommt nicht wirklich in die Pötte, und der charismatische Frontmann Gabriel Franco hat entweder keinen Bock oder gestern zu viel gefeiert. Der andere Gitarrist, Sebastian Silva, versucht noch zu retten was zu retten ist, kann aber nicht wirklich verhindern das der Auftritt als lahme Veranstaltung keinen Blumentopf gewinnen wird. Auch das Publikum bekommt das zügig mit, und so wandert ein guter Teil der Besucher inmitten des Sets wieder. Was soll’s, kann passieren. Schnell abhaken.

SULPHUR AEON

Technische Probleme? Egal. Tiefdüsterer Death Metal in gleißendem Sonnenlicht? Kein Problem. SULPHUR AEON scheißen mal gepflegt auf alles und entfesseln einen Todesblei Sturm der sich gewaschen hat. Das Quintett macht hier keine Gefangenen, es gibt 45 Minuten ein Vollbedienung ohne Kompromisse. Der heutige Auftritt ist übrigens nur einer von ganz wenigen in diesem Jahr, und anscheinend ist das hier und jetzt auch allen bewusst. Das Publikum ist sehr zahlreich am Start und feiert die Band gnadenlos ab. Für Flüssigkeitsnachschub ist auch gesorgt, so dass der Party wirklich keine Grenzen gesetzt sind. SULPHUR AEON können absolut überzeugen.

HERETOIR

Mein letzter Abstecher ins Zelt in diesem Jahr für mich zu HERETOIR. Das Post Black Metal Kollektiv uns unseren Landen zelebriert seine tiefschwarze Masse mit viel Wucht und Atmosphäre. Die verschiedenen Gesangsstile tragen dazu bei, dass HERETOIR ein echtes Brett im Zelt liefern. Da ändern auch die Sauna ähnlichen Temperaturen nichts dran.

LEGION OF THE DAMNED und HELLRIPPER muss ich leider ausfallen lassen.

ANAAL NATHRAKH

Die Engländer haben mich vor ein paar Jahren live absolut überzeugt, auch wenn ich bis heute auf CD mit der Band nichts anfangen kann. Und auch heute ist das nicht anders. Das Gebräu aus Grindcore, Industrial, Black Metal und epischen Passagen knallt ohne Ende. Wobei ich immer wieder erstaunt darüber bin, das die anfänglichen, chaotischen Songs immer zum Ende hin richtig Struktur haben.
Die Briten liefern einen wunderschönen Querschnitt durch alle Schaffenspassagen, aufgelockert wird das Ganze immer wieder von Dave Hunt mit Anekdoten aus der Bandgeschichte oder von den anderen Bandmitgliedern. Die einsetzende Dunkelheit tut ihr übrigens um den Auftritt zu einem echten Knaller werden zu lassen.

PARADISE LOST

Als kurzfristiger Ersatz für MY DYING BRIDE sind PARADISE LOST rangerudert worden. Das ist für mich jetzt Pest oder Cholera. An PARADISE LOST habe ich schon lange den Spaß verloren, und der heutige Auftritt wird das auch nicht wieder ändern. Soviel sei schon einmal vorweg genommen. Ein extrem lustloser Nick Holmes, eine extrem unspannende Setlist und im allgemeinen ein sehr lahmarschiger Auftritt. Und warum zur Hölle spielt man hier, auf dem Party.San Festival, eine Cover Verison von „Smalltown Boy“? Ist die Band so unflexibel dass man für ein eher härteres Publikum keine „härteren“ Songs zum Tauschen drauf hat? Ein ganz schwacher Auftritt.

SODOM

Clever was sich Tom Angelripper und sein Bandkollegen ausgedacht haben. Denn über die Setlist des heutigen Abends konnten die Fans abstimmen und dementsprechend befinden sich heute neben den Klassikern wie „Agent Orange“, „Bombenhagel“ und natürlich „Ausgebombt“ auch Kuriositäten wie „Get What You Deserve“ oder auch „Gomorrah“ auf dem Programm. Ein echter wilder Ritt, der von der guten Laune aller Bandmitglieder noch getoppt wird. SODOM beenden das Party.San Festival standesgemäß als würdiger Headliner, denn ein wild ausflippendes Publikum ist ein gutes Zeichen!

Das Party.San Festival ist vorbei, und es ist mal wieder ein großer Spaß gewesen. Klar, Optimierungen gibt es immer und überall. Im Jahre 2025 würde ich mich über eine bessere Security freuen, nicht nur die im Fotograben. Denn auch dieses Jahr gibt es wieder den ein oder anderen „Fan“ der meint sich mit sehr fragwürdigen Fan Utensilien zu schmücken und zu provozieren. Ein schwieriges Unterfangen bei knapp 10.000 Menschen, ich weiß, aber je mehr Aufmerksamkeit aus den eigenen Reihen kommt, umso weniger muss sich eine Security um diese Amöben „kümmern“.
Wer immer noch denkt, dass Vielfältigkeit auf einem internationalen Metal Festival nichts zu suchen hat, der sollte besser zu Hause bleiben und über seinen geistigen Dünnpfiff nachdenken.

Not everyone likes Metal - Fuck them!!!
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