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The Beggars are back! Der Albumtitel scheint Programm, nachdem die Band seit fünf Jahren keinen Longplayer mehr veröffentlicht und sich ihr alter Sänger JB vollends in Richtung Grand Magus verabschiedet hat. Mit neuem Frontmann und frischem Elan fangen die spirituellen Tippelbrüder quasi wieder bei Null an. Gerade der bei der Power -Metal Band Firewind aktive Stimmbandakrobat Apollo Papathanasio ist es, der einem die Kinnlade runterklappen lässt. Nach dem kurzen Intro denke ich nach den ersten Zeilen von "Lost In Yesterday", es würde sich um einen unveröffentlichten Heaven & Hell-Track handeln und bei "The Chaos Of Rebirth" klingt Apollo noch mehr nach dem schmerzlich vermissten Ronnie James Dio. Ihr könnt mir glauben, dass ich solche Vergleiche nicht vorschnell und unbedacht äußere. Aber auch bei einfacherern Rocksongs, wie "We Are Free", das als Livesong mit Zuschauergebrüll präsentiert wird, weiß der junge Halbgrieche zu überzeugen. Mastermind Michael Amott kann neben seinem Gitarrenspiel auch sein Songwritingtalent wieder voll ausspielen, was bei seiner Hauptband Arch Enemy ja leider etwas zu kurz kommt. Mit "Spirit Of The Wind" und "The Road Less Travelled" werden sogar waschechte Hippieballaden geboten, wie überhaupt der Sound der Spiritual Beggars bestens in die siebziger Jahre passen würde. Die restlichen Musiker sind natürlich ebenfalls keine unbeschriebenen Blätter. So ist Keyboarder Per Wiberg bestens durch die Düstergötter Opeth bekannt und Bassist Sharlee D`Angelo hat schon mit niemand Gerinnerem als dem King (Diamond) persönlich gezockt. Man könnte also berechtigterweise den Begriff "Supergroup" strapazieren, mache ich aber nicht, denn schließlich gibt es die SB schon seit über anderthalb Jahrzehnten, also noch bevor die Jungs mit ihren jetzigen Hauptbands berühmt wurden. Ich wünschte sie würden sich in Zukunft wieder mehr auf dieses Projekt hier konzentrieren, denn ein Track wie "Concrete Horizon" hat das Zeug zu einem Klassiker zu werden und ich will mehr davon! |
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