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22. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

SPHERE OF SOULS - From the Ashes...
Band SPHERE OF SOULS
Albumtitel From the Ashes...
Label/Vertrieb Lion Music
Homepage www.sphereofsouls.com
Verffentlichung 21.04.2006
Laufzeit 58:15 Minuten
Autor Pierre Lorenz
Bewertung 10 von 15 Punkten
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Aus den Niederlanden kommen SPHERE OF SOULS und bescheren der Weltffentlichkeit mit "From the Ashes..." Ende April ihr Debtalbum. "Die ultimative Verschmelzung hollndischen Prog-Metal Talents" sagt das Band- Info, mit an Bord sind (Ex-) Musiker von SUN CAGED, IMPERIUM und AUTUMN EQUINOX. Namen die mir bisher noch nicht untergekommen sind und zu denen mir auch kein befreundeter Szenekenner was sagen kann. Thematisch geht es um die menschliche Psyche. Wie klingt das nun? Sphrisch. Viele Keyboards, viele Effekte und ich muss ehrlich gesagt schon nach wenigen Sekunden an DREAM THEATER denken. Die 13 Songs laufen dennoch durch ohne mich zu langweilen. Dafr haben sie einfach zuviel Klasse. Man geht nicht ganz so riffverschwenderisch zu Werke wie die genannte berband, was mir durchaus positiv auffllt. Die Songstrukturen bleiben weitestgehend berschaubar. Gegen Ende des Albums gibt es mit "Lies Inc." berraschenderweise auch mal thrashige Tne zu hren was jene besagte Band ja oft vermissen lsst. berhaupt klingt "From the Ashes..." an vielen Stellen einen Klacks rauer als beispielsweise "Octavarium" von DREAM THEATER. Produziert, gemixt und gemastert hat die CD Keyboarder Joost van den Broek selbst. Aufgenommen wurde berwiegend in seinem und im Studio des Lead Gitarristen. Das Ergebnis kann sich hren lassen und klingt genauso wie Prog wohl klingen muss: Sauber. Nachrichtensamples sollte man sich jedoch lieber sparen bevor man sie im Mix so untergehen lsst. Grte Strken der Hollnder sind fr mich die klassisch cleanen Chorusgitarren und die hymnischen Refrains in denen Snger Andre Vuurboom manchmal an eine gewisse Krauthardrockcombo mit dem Welthit zur Wende erinnert. Nein, das Rad erfinden SPHERE OF SOULS definitiv nicht neu. Aber das muss beim Erstling ja auch nicht zwingend der Fall sein, wenn man Songs wie "Loss" schreibt, die mir als Grobhartwurstler beinahe das Wasser auf die Netzhaut treiben. Das schaffen nicht viele. Mit Holland ist also zu rechnen. DREAM THEATER Fans sollten unbedingt reinhren. Ich bin auf weitere Alben gespannt.
   
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