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SEAR zelebrieren auf ihrem Debüt einen wahrlich unchristlichen Deathmetal, der Gott nicht ein Dorn im Auge, als vielmehr eine Faust im Gesicht sein sollte. Denn "Begin The Celebrations Of Sin" ist auf eine erfrischende Art und Weise richtig spaßig, dabei aber trotzdem schön übelst brutal und fies. Pure Hass-Gewalt-Terror-Blut-Krieg-Baller-Attacken wechseln sich ab mit thrashigem Geriffe und geilen Melodiebögen, die einen nicht mehr loslassen. Wunderbares disharmonisches und harmonisches Geblaste reichen sich hier die klauenbewährten Pranken und zermalmen einen mit ihrer Kraft und Brutalität in ihrer Mitte. Der Gesang wechselt zwischen frostigem, schwarzmetallischem Gekreische und übelstem, todesbleiigem Gegrunze und passt zu der Mucke wie dafür gestrickt. SEAR erfinden das Todesblei nicht neu, aber dennoch bringen sie einige innovative Ideen mit rein, zementieren die Sache auf den Punkt und machen keine Kompromisse, geschweige denn Gefangene. Und wer vermag es schon, skandinavischen Death mit Bay Area-Feeling zu verknoten, dabei die Mitgrölparts nicht zu vergessen und diese Überbrutalität mit rollenden und thrashigen Riffs aufzulockern, ohne dabei letztlich etwas an dem "Voll auf die Zwölf" - Gefühl einzubüßen? Ich denke, zu wenige, aber SEAR gehören definitiv dazu. Die düstere, blutige und künstlerisch gehaltene optische Aufmachung von "Begin The Celebrations Of Sin" unterstützt wunderbar die düstere, fiese Atmosphäre des satanischen Silberlings, und so bleibt als einziger kleiner Meckerpunkt die etwas karge Spielzeit von 35:39 Minuten. "Qualität vor Quantität" passt hier sicherlich sehr gut. Wer also die volle Ladung Tod braucht und sich nicht an der relativ kurzen Laufzeit stört, sollte jetzt seine Stiefel anziehen und in den nächsten Plattenladen wackeln! |
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