STEREO DYNAMITE: Greifen mit „Zeit“ die zwei Zustände der Zeit auf, zu Schnell und zu Langsam vergehen

STEREO DYNAMITE kurz und knapp über ihre neue Single „Zeit“ – „Ich hab keine Zeit.“ – Aber wofür eigentlich?​ Wann haben wir beschlossen, dass „genug“ nicht mehr ausreicht?

Sie ist immer dann viel zu lange da, wenn wir sie nicht gebrauchen können. Und sobald es darauf ankommt, ist zu wenig von ihr da. Wir können es kaum erwarten, dass sie vorbeigeht – und flehen sie später an, anzuhalten, wenn das Ende naht. Und genau da liegt das Problem: Was sind wir eigentlich ohne die Zeit?

STEREO DYNAMITE besingen in „Zeit“ genau diesen Zwiespalt, den wir alle jeden Tag aufs Neue durchleben. Die schönen Momente sind flüchtig und gehen viel zu schnell vorbei, während Krisen und Ängste die Zeit gefühlt anhalten. Sind wir jung, wollen wir erwachsen sein, nur um dann der Jugend nachzutrauern.

Musikalisch greift „Zeit“ genau das auf: Der Song beginnt fragil, zart, zerbrechlich, baut sich daraus immer weiter auf – nur um wieder in sich zusammenzufallen. Doch dann findet er zurück in seinen Rhythmus, gewinnt zunehmend an Intensität und entlädt sich schließlich in einem intensiven Finale. Eine Dynamik, die an Heisskalt und Kind Kaputt erinnert, aber ganz klar nach STEREO DYNAMITE klingt.

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„Zeit“ – erster Song in 15 Jahren, der im Proberaum entstand. „Zeit“ ist der lebende Beweis dafür, dass auch wir Songs im Proberaum schreiben können. Im Dezember 2023 hatten wir uns einen Tag im Proberaum eingeschlossen – und am Ende des Abends stand plötzlich die Basis für diesen Song. Wie genau „Zeit“ entstanden ist, kann ich heute gar nicht mehr richtig rekonstruieren. Ich meine, dass Hanni eine Melodie vor sich hin dudelte und ich direkt einen Beat dazu spielen konnte, den ich schon lange mal irgendwo unterbringen wollte. Woran ich mich allerdings noch sehr gut erinnere, ist, wie besessen wir drei plötzlich von dieser Jam-Session waren. Einer Idee folgte die nächste, und wir haben uns so lange daran festgebissen, bis am Ende des Abends die Grundlage für diesen großartigen Song stand.

Nur eines fehlte dem Song die ganze Zeit: ein passendes Intro. Das haben wir schließlich gemeinsam mit Mathias Bloech im Proberaum erarbeitet – und damit war „Zeit“ komplett.

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