
Die italienische Modern-Metal-Band SECRET RULE meldet sich mit „Someone Killed The Pope“ zurück – dem Titeltrack ihres kommenden elften Studioalbums, das am 5. Februar 2027 über Rockshots Records erscheinen soll.
Nach „Edge Of Control“ unterstreicht die neue Single die härtere Seite des Bandsounds und integriert verstärkt Metalcore-Einflüsse. Kraftvolle Gitarren, elektronische Klänge und cineastische Orchesterelemente bilden den Rahmen für Angela Di Vincenzos melodischen Gesang und münden in einen wuchtigen Breakdown, der dem Song eine noch aggressivere Note verleiht.

„Someone Killed The Pope“ Tracklist:
01. Edge Of Control
02. Someone Killed The Pope
03. Labyrinth
04. Bury Them Deep
05. Indifference To Brutality
06. Forever You
07. Phoenix Rising
08. Tell Me More
09. I’m Still With Me
10. Trip Into My Hell
11. Empty Instant
12. Whispers In The Dark
Hinter dem provokanten Titel „Someone Killed The Pope“ (Jemand hat den Papst getötet) verbirgt sich die Auseinandersetzung mit der Frage, was geschieht, wenn etwas, das als unantastbar galt, zu zerfallen beginnt. Die Figur des Papstes wird zur Metapher für etablierte Autorität und für Strukturen, die von den Menschen als dauerhaft akzeptiert werden – bis sie jemand infrage stellt.
Der Liedtext greift diesen Gedanken auf und lenkt den Fokus auf die Beständigkeit von Wahrheit und Widerstand. Wer eine Stimme zum Schweigen bringt, bringt damit nicht zwangsläufig auch das zum Verstummen, wofür sie steht: An ihre Stelle kann eine andere treten und eine individuelle Handlung in etwas verwandeln, das sich immer schwerer eindämmen lässt.
Angela Di Vincenzo – Gesang und Texte: „Der Titel ist bewusst provokant gewählt, aber im Grunde geht es in dem Song nicht darum, den Papst zu töten. Für mich steht er für etwas, das tief in unserer Gesellschaft verwurzelt ist – etwas, das von den Menschen als nahezu unantastbar betrachtet wird. Der Song handelt davon, was passiert, wenn diese Gewissheiten ins Wanken geraten und die Menschen beginnen, Strukturen zu hinterfragen, die sie zuvor stets als gegeben hingenommen haben.
Der Text hat zudem eine weitere Ebene, die mir sehr am Herzen liegt. In der zweiten Strophe geht es um eine Wahrheit, die zum Schweigen gebracht werden soll. Man kann zwar versuchen, eine einzelne Stimme zum Verstummen zu bringen, doch eine andere wird sich erheben – und dann noch eine. Genau hier wandelt sich die Bedeutung der Zeile ‚And I think it was me‘. Es ist kein Geständnis. Es geht vielmehr um die Erkenntnis, dass jeder von uns dazu beitragen kann, etwas zu durchbrechen, dessen Infragestellung zuvor unmöglich schien.“
SECRET RULE Live
12.10 DE Berlin, Lido
16.10 DE Dresden, Blauer Salon
18.10 DE Cham, L.A. Live Style Cafe
19.10 DE Frankfurt, Das Bett
20.10 CH Pratteln, Z7
21.10 DE Stuttgart, Im Wizemann Club
22.10 DE Nuremberg, Hirsch
23.10 DE Hamburg, Bahnhof Pauli