
Die deutsche Horde OBSCURITY hat den Titeltrack ihres kommenden zehnten Studioalbums „Ascheregen“ veröffentlicht, das am 29. Januar 2026 über Trollzorn Records erscheint. Seit der Veröffentlichung ihres letzten Albums „Skogarmaors“ gab es innerhalb der Band bedeutende Besetzungswechsel, daher überrascht es nicht, dass „Ascheregen“ sowohl neue musikalische Elemente als auch bewährte Stärken vereint. Mit dieser neuen Kraft verfolgt das Quartett um Bandgründer Agalaz ein gemeinsames Ziel: vorwärts wie die Hölle!

„Ascheregen“ Tracklist:
01. Initium Dekadentiae
02. Flammentaufe
03. Schwur
04. Blutgebet
05. Dreifaltigkeit
06. Ascheregen
07. Ketzerjagd
08. Läuterung
09. Bekehrung
10. Runenwinter
11. Rúnar Víg
12. Dystopie und Schwanengesang
Auf „Ascheregen“ erwartet die Hörer die gewohnt kraftvolle Mischung aus melodischem Death-/Viking-Metal, diesmal jedoch mit einer schärferen Black-Metal-Note. Diese zusätzliche Schärfe ermöglicht es OBSCURITY, Melodie und Intensität weiter zu steigern. Musikalisch nähert sich „Ascheregen“ somit der Richtung ihrer Alben „Tenkterra“ und „Vintar“ an.
Auch kompositorisch hat das Bergisch-Ensemble noch einmal zugelegt und präsentiert insgesamt reifere, ausgefeiltere Songstrukturen. Für den Track „Rúnar Víg“ erfüllte sich das Quintett einen lang gehegten Wunsch und holte sich einen Gast aus Schweden ins Boot. Erik Grawsiö von Månegarm, ein langjähriger Freund von OBSCURITY, verleiht dem Song mit seiner unverwechselbaren Stimme noch mehr epische Tiefe und macht ihn zu einem der Höhepunkte des Albums. Bemerkenswert ist, dass Eriks Gastgesang komplett auf Deutsch ist.
Lyrisch entfaltet sich „Ascheregen“ als konzeptuelle, düstere Reise durch Vergangenheit und Gegenwart. In zwölf Kapiteln, vom unheilvollen Auftakt „Initium Dekadentiae“ bis zu den abschließenden Echos von „Dystopie und Schwanengesang“, verweben sich altnordische Mythologie, die gewalttätigen Schatten der Christianisierung und die Brüche unserer modernen Welt. Im Kern ist „Ascheregen“ Klage und Trotz zugleich – eine kritische Reflexion über den Verfall der Gesellschaft und ein Aufruf zum Widerstand gegen paternalistische und unterdrückende Konformität.