WOLFBRIGADE: Der erste Eindruck vom kommenden Album ist „Cold War Bootlicker“ und handelt von falschen Gegensätzen

Die schwedische Lycanthro-Punk-Band WOLFBRIGADE veröffentlicht am 9. Oktober ihr Album „Howl From Underground“ über Metal Blade Records. Während die Verstärker vom fulminanten 2024er-Comeback-Album *Life Knife Death* noch warm sind, schlagen die schwedischen Punk-Metal-Veteranen WOLFBRIGADE wie eine verwundete Kobra zurück – mit ihrer bislang lautesten, voluminösesten und druckvollsten Platte.

Und das ist keineswegs dem Zufall geschuldet. Für ihr zwölftes Album *Howl From Underground* (die ersten drei erschienen zwischen 1996 und 1999 noch unter dem Namen Wolfpack) fasste das Quintett den bewussten Entschluss, seine gewohnten Abläufe aufzubrechen und die übliche Arbeitsweise zu hinterfragen.

„Howl From Underground“ Tracklist:

01. Caveman Motherfuck
02. Doomrunner
03. Howl From Underground
04. Born To Rot
05. When Dogs Cry
06. Cold War Bootlicker
07. Fat Man Hellscape
08. Headhunting
09. Cosmic Meatgrinder
10. Seeking Scapegoats
11. Man Is Wolf To Man
12. Tangled Steel Mask

„Als die Songs allmählich Gestalt annahmen, beschlossen wir, etwas zu tun, was wir schon seit vielen Jahren nicht mehr gemacht hatten“, erklärt die Band. „Im letzten Jahrzehnt haben wir unsere Alben selbst aufgenommen, produziert und abgemischt. Diesmal wollten wir mit jemandem von außerhalb der Band zusammenarbeiten – jemandem, dessen Arbeit wir schätzen und von dem wir glaubten, dass er versteht, worum es bei WOLFBRIGADE geht.“ Die Wahl fiel auf Lawrence Mackrory – einen bewährten Partner von Bands wie Meshuggah, Katatonia, Paradise Lost und Bloodbath. Die Aufnahmen fanden im Necromorbus Studio statt, einer umgebauten Baptistenkirche, in der auch Watain und Mayhem ihr okkultes Chaos verfeinerten.

Der Wunsch nach einem neuen Arbeitsumfeld wurde womöglich durch die Rückkehr von Schlagzeuger David „Dadde“ Stark bestärkt, der bereits von 2002 bis 2015 die D-Beats für WOLFBRIGADE eingespielt hatte. „Es hat sofort gepasst. Die Chemie stimmte nach wie vor“, bestätigt die Band.

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Im Vorfeld der Veröffentlichung präsentiert die Band die erste Single „Cold War Bootlicker“ und kommentiert den Song wie folgt: „“Cold War Bootlicker“ handelt von falschen Gegensätzen. Wir teilen die Welt in konkurrierende Lager auf, doch der Mechanismus bleibt stets derselbe. Zwei Köpfe, die um denselben Körper kämpfen. Jeder Herr spricht eine andere Sprache des Gehorsams.“

Der Begriff „Lycanthro Punk“ zieht sich wie ein roter Faden durch die mehr als 30-jährige Geschichte der Band – eine eingängige Wortschöpfung, die ihre Wurzeln im rohen D-Beat-Punk würdigt und das Ganze um einen wahnsinnigen Blutdurst sowie übermenschliche Kraft erweitert. Da dies die bevorzugte musikalische Identität der Band ist, ist ihre eigene Definition von entscheidender Bedeutung: „Beim Lycanthro Punk ging es schon immer um jene Kraft, die sich nicht zähmen lässt. Dieselbe Kraft, die sich durch Mythen, Folklore und Philosophie der gesamten Geschichte zieht. Der Wolf ist ein Name dafür. Dionysos ein anderer. Eine Rastlosigkeit, die die Zivilisation überdauert.“ Genau diese Kraft treibt „Howl From Underground“ an.

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