KISSIN‘ DYNAMITE, BRAINSTORM / ALADIN, BREMEN

Billing

Kissin‘ Dynamite, Brainstorm

Ort

Aladin, Bremen

Datum

14.11.2025

Bilder

Nina Kannwischer

 

Am 14.11.2025 gastierten KISSIN’ DYNAMITE im Aladin in Bremen und hatten zwei Vorbands im Rahmen des geplanten Line-ups dabei. Die erste Supportband verpasste ich leider wegen eines Staus auf der Autobahn, doch anschließend stand mit BRAINSTORM ein kraftvoller Rock – Act auf der Bühne.

Von der ersten Minute an kamen die Musiker mit geballter Rockpower aus den Boxen und machten unmissverständlich klar, dass sie keine halben Sachen spielten. Der Sänger betonte mehrfach, dass die Band aus dem Süden angereist sei und sich jede einzelne Sekunde der Fahrt gelohnt habe. Mit starken Gitarrenriffs und viel Energie überzeugte BRAINSTORM musikalisch auf ganzer Linie, auch wenn das Publikum insgesamt eher ruhig blieb und weder Moshpits noch Circle Pits entstanden. Davon ließ sich die Band jedoch nicht beirren und arbeitete unermüdlich daran, die Menge anzuheizen, forderte zum gemeinsamen Klatschen und zu den typischen „Oho“-Gesängen auf. Spätestens nach dem Song „Turn Out The Lights“ wurde der Applaus deutlich lauter, was die Band sichtlich freute.
Insgesamt lieferten BRAINSTORM eine gute, kraftvolle Show mit viel Headbangen auf der Bühne ab und bereiteten das Publikum in ihren 45 Minuten Spielzeit optimal auf den Hauptact vor.

Nach einem kurzen Umbau betraten KISSIN‘ DYNAMITE pünktlich um 21 Uhr die Bühne. Von Beginn an war die gute Laune der Band spürbar, die sich sofort auf das Publikum übertrug. Auch hier blieb die Stimmung eher entspannt: Es wurde fleißig mitgeklatscht und mitgesungen, doch Mosh- oder Circle Pits blieben weiterhin aus. Persönlich empfand ich das Aladin in Bremen dabei nicht als optimalen Konzertveranstaltungsort, was der Performance der Band jedoch keinen Abbruch tat.
Ein besonderer Moment entstand, als Sänger Hannes Braun mit dem Klavier auf der Bühne kam und der Saal von einem Lichtermeer aus Handy- Taschenlampen erhellt wurde. Nachdem sie „Devil Is A Woman“ performt hatten, erzählten sie kurz von einem amüsanten Hintergrund zu dem Song „The Devil Is A Barmaid“: die Folk – Rocker VERSENGOLD hatten den Titel als Coverversion veröffentlicht, weil sie eine verlorene Wette aus einem Band-Battle mit KISSIN‘ DYNAMITE aus dem Jahr 2022 einlösten und den Song im eigenen Stil interpretierten.
Bevor das Lied „Six Feet Under“ gespielt wurde, erzählte Hannes Braun vom Durchbruch dieses Songs und davon, dass es in einer amerikanischen Sendung zur Titelmelodie geworden sei – hier rasteten die Fans aus und sangen ihn ohne Probleme mit. Ebenfalls kündigte Hannes Braun an, dass er im nächsten Jahr nach 18 Jahren den Posten als Sänger abgeben möchte und derzeit nach einem würdigen Nachfolger gesucht wird; er wolle der Band aber als Songwriter und Produzent im Hintergrund erhalten bleiben. Passend dazu spielten sie „Not The End“.
In der Zugabe gab es zunächst „Not A Wise Man“, bevor mit „You’re Not Alone“ ein echtes Highlight folgte, bei dem der Sänger mit einem Schlauchboot über das Publikum getragen wurde. Am Ende gaben Band und Publikum beim letzten Song noch einmal Vollgas, sodass der Abend einen perfekten, energiegeladenen Abschluss fand.

Ganz egal ob ich Blut schwitz, bittere Tränen wein Alles erträglich, es muss nur immer Musik da sein
Datenschutz-Übersicht

Diese Website verwendet Cookies, damit wir dir die bestmögliche Benutzererfahrung bieten können. Cookie-Informationen werden in deinem Browser gespeichert und führen Funktionen aus, wie das Wiedererkennen von dir, wenn du auf unsere Website zurückkehrst, und hilft unserem Team zu verstehen, welche Abschnitte der Website für dich am interessantesten und nützlichsten sind.