NOT FRAGILE – WHO DARES WINS (EP)

Artist

Not Fragile

Albumtitel

Who Dares Wins (EP)

Genre

Speed Metal

Das Underground DIY- Label Dying Victims Productions haben das Sublabel Relics From The Crypt gegründet, auf dem künftig Re-Releases veröffentlicht werden sollen. Den Anfang macht die Mini-LP “Who Dares Wins” der Hamburger Speed Metal- Band NOT FRAGILE, die ursprünglich 1988 veröffentlicht wurde.Die Band war in einer ersten Phase von 1980 bis 1990 aktiv, in deren Zeit zwei EPs und zwei Demos veröffentlicht wurden. Diese EP ist Teil dieses ersten Abschnitts. 1994 gab es den Re-Start, der bis 2013 andauerte, in der Zeit veröffentlichten die Norddeutschen einige Alben.

Die vorliegenden Mini-LP bietet stilistisch Speed Metal mit einer kräftigen Kante Power Metal. Lokale Bands wie frühe HELLOWEEN und RUNNING WILD standen genauso Pate wie US-Bands der Marke HELSTAR und LIEGE LORD.Die Songs sind eher simpel gestrickt und der Gesang liegt gerne mal daneben. Zudem fehlt den Songs eine eigene Identität und vieles hört sich gleich an. Das sind im Grunde aber auch schon – abgesehen von der Produktion, zu der ich gleich noch komme, die einzigen Mankos dieser Veröffentlichung, die digital und auf Vinyl erscheint. Die Band hatte mit dieser EP aus zwei Gründen – neben den genannten – keinen Erfolg.

Zum einen war man mit dem Release viel zu spät dran – HELLOWEEN hatten bereits beide “Keeper…”- Alben veröffentlicht und RUNNING WILD hatten auch schon drei Alben auf dem Haben-Konto, selbst eine kleine Band wie IRON ANGEL war schon mit zwei Alben am Start – und zum anderen erfolgte der Release durch das Underground-Label Mean Machine, während die Hamburger Konkurrenz mit Noise ein erfolgreiches Label im Rücken hatte, was sich durch mangelnde Promotion oder fehlenden Tour-Support äußerte.

Produktionstechnisch hört man der Scheibe an, dass nicht viel Budget vorhanden war aber das Remaster von Patrick Engel in seinem Temple Of Disharmony- Studio holt doch noch einiges raus. Am Ende des Tages hört man dem Album aber an, wann es veröffentlicht wurde.

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Infos

Release

19.12.2025

Laufzeit

27:02 Minuten

Label

Relics From The Crypt

Fazit
Wer gerne vergessene Perlen aus den 80er Jahren ausgräbt und sich nicht am Demosound stört, bekommt eine interessante Speed Metal-EP, die jedoch einige Mängel aufweist.
8
von 15
Durchschnittlich
Let the Metal flow!
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