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24. Oktober 2017 - Uhr
 
Die Kolumne

MARILLION - Marbles
Band MARILLION
Albumtitel Marbles
Label/Vertrieb Intact Records
Homepage www.marillion.com
Verffentlichung 03.05 2004
Laufzeit 68:08 Minuten
Autor Olaf Reimann
Bewertung 5 von 15 Punkten
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Kennt jemand Marillion nicht? Keiner? Gut, denn wer die Band nach ber 20 Jahren History noch nicht kennt, hat wirklich etwas in seinem Leben falsch gemacht! Diese Ausnahmeband mit dem charismatischen Frontmann namens Fish hat Musikgeschichte geschrieben. Aber eines steht (fr mich) fest: die groen Zeiten der 80er Jahre sind auch fr Marillion vorbei. Nach dem Ausstieg von Fish 1987 schaffte man mit Season`s End und dem neuem, nicht minder charismatischen Snger Chris Hogarth in 1989 noch ein Hammer-Album, doch dann war eher Schmalhans Kchenmeister.
Anno 2004 spielen Marillion einen Sound, der sehr atmosphrisch und vertrumt klingt. Viele Stellen auf der aktuellen CD Marbles haben einen Retro-Keyboard-Klang, der partiell an ltere Pink Floyd-Sachen erinnert, ohne allerdings den einzigartigen Spirit der damaligen Zeit rberzubringen. Los geht`s auf Marbles mit dem sehr verhaltenen aber sehr langatmigen Stck The Invisible Man, das fr mich definitiv nicht der passende Einstieg in eine CD darstellt. Als nchstes wiegt Part 1 von vier Marbles-Parts den Zuhrer bereits fast in den Schlaf (Ghn). Wer sich bis zum dritten Song noch wach halten kann, darf fortan das Tanzbein schwingen, denn mit You`re Gone kommt ein radiotauglicher Pop-Song mit modernen, aber nervigen Drum-Samples. Mit Angelina und Marbles II kehrt dann wieder mehr als Ruhe ein (Ghn!).Don`t Hurt Yourself ist locker flockig und dank Chris Hogarth`s Gesang sogar echt in Ordnung. Als Ernchterung anschlieend Fantastic Place und Marbles III (Ghn!!). Song Nummer 9 Drilling Holes beginnt sehr interessant, kann aber im weiteren Verlauf auch nicht so richtig znden. Marbles IV(Ghn!!!). Mit Neverland findet die neue Marillion-CD einen einigermaen vershnlichen Abschluss, denn das ber 12mintige Stck wei durchaus zu gefallen.
Fazit: diese Scheiblette hat nichts mehr mit den alten Marillion und dem damit einhergehenden Geist zu tun. Fr meinen Geschmack sind viel zu viele absolut relaxte Parts eingebaut. Als Meditations-Hintergrundmusik fr Zugedrhnte eignet sie sich allerdings wahrscheinlich wunderbar. Einzig die unverwechselbare Stimme von Chris Hogarth kann Akzente setzen.
   
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