DEA VELATA: Lädt mit „Obitvs“ zur musikalischen Heldenfahrt auf Odysseus‘ Spuren

DEA VELATA lädt mit „Obitvs“ zur musikalischen Heldenfahrt auf Odysseus‘ Spuren! Von der Mythologie der römischen und griechischen Antike bis zum Hollywood des 21. Jahrhunderts dominiert eine wunderbare Idee das Geschichtenschreiben: Kein Held ohne Heldenreise. Ob die Irrfahrt eines Odysseus, die dereinst das Prinzip der Heldenfahrt definierte, oder, am anderen Ende des Spektrums, die Verluste, Schrecken und Siege einer Ellen Ripley, die immer noch vielen als bestes Beispiel in der Geschichte des phantastischen Films gilt: Wenn wir nicht miterleben, wie der Charakter eines Helden oder einer Heldin geschaffen, gebrochen und neu geformt wird, entsteht in uns nicht der Glaube an das Heldentum.

Und heute, in einer Zeit der hektischen Klicks und der pfützenflachen Erzähltiefen, in denen einst epische Filmuniversen nunmehr vertrocknen, kommt sie bei Kritikern und Fans wieder auf, diese Sehnsucht nach der Erzählkraft der Antike und die Faszination, die sie in uns zu erwecken vermag.

Mit DEA VELATA kommt diese nun auch in der Musik an – und das gleich auf mehreren Ebenen. Zunächst mit der ganz eigenen und bereits mehr als 20 Jahre währenden instrumentalen Heldenreise des New Yorker Gitarristen Gabby Abularach, der als studierter klassischer und Jazzgitarrist mit Metalgenen die Studioaufnahmen und Welttourneen der NYHC-Legenden Cro Mags veredelte und Gleiches später als Gründungsmitglied von Voodoocult wiederholte. Neben diesen energiegeladenen Abrissbirnen brachte Gabby jedoch seine sechssaitige Magie auch auf legendären Aufnahmen von Größen wie Carlos Santana, Everlast, Korn oder John Spencer Blues Explosion ein.

Seine geheime Liebe galt jedoch stets der Kunst der Antike: So stellte Gabby, der sich im Laufe der Jahre zunehmend im filigran-sportlichen Flamenco-Spiel spezialisierte, sich oft vor, wie sich die musikalische Untermalung vorgetragener Geschichten in der Antike wohl angefühlt haben mochte.

Der forschende Gitarrist war mitten in einer Phase des Ergründens antiker griechischer und römischer Musik, als er im Sommer 2017 auf den ebenfalls in New York ansässigen italienischen Poeten und Bildenden Künstler Stefano Losi traf, der seinerseits gerade ein poetisches Werk in klassischem Latein veröffentlicht hatte. Gemeinsam begannen sie, zu komponieren und die vielen Aha-Erlebnisse ihrer musikalischen und nun auch poetischen Reisen in Material für ein Album zu gießen, wie es so wohl noch nirgends entstanden sein dürfte.

Als nicht nur im übertragenen Sinne angelische Stimme des Werkes “DEA VELATA” schloss sich schließlich die ebenfalls von der altertümlichen Musik angezogene britische Sopranistin Angela Hicks dem Duo an. Angela blickt trotz ihres jungen Alters auf eine bewegende Karriere: Sie gab ihr Operndebüt am Teatro alla Scala di Milano unter der Regie von Thomas Guthrie und trat in der Folge u.a. in der Londoner Wigmore Hall, im Schloss Versailles, am Wiener Konzerthaus und der Berliner Philharmonie sowie der Staatsoper Berlin auf. Zudem hatte sie auf der großen Leinwand einen Gastauftritt neben Emma Stone, Rachael Weisz und der Oscar-Preisträgerin Olivia Coleman im 2018er-Historienfilm “The Favourite”

Ein allererstes Stück von DEA VELATA gibt es nun mit “OBITVS” als Videosingle, die altertümliche und klassische Musik mit einem Hauch progressiven Metals vergoldet!

Mit der schwelgerischen Gitarre, die mal ein erhebendes Flamenco fein in die Stufen einer Bühne von epischer Breite ziseliert, mal der warmen Eleganz einer Harfe entgegenstrebt und sich mal zur vollen Wucht symphonischen Metals entfaltet, vereinen sich ein stets respektvoll-dezent gehaltenes Metaldrumming (performt durch Mike Podber) und eine Stimme, die den Wolkenstrahlen eines toskanischen Gemäldes gleichkommt. Und alle gemeinsam erschaffen sie einen Soundtrack, der bei geschlossenem Auge Odysseus’ Schiff aus einer sanften Flaute in einen mystischen Sturm fahren lässt.

Das Album „Dea Velata“ erscheint am 16. Oktober 2024. Auf zehn Stücken zelebriert es zeitgenössische Dichtung in klassischem Latein – eingewoben in die Musik der griechischen und römischen Antike mit neoklassischer Note und starkem Faden aus Symphonic Metal.