SUFFERING SOULS – TRUE GODFUCKING SOULBLIGHT

Albumtitel

True Godfucking Soulblight

Label/Vertrieb

Schwarzdorn/Soulfood

Veröffentlichung

16.10.2020

Laufzeit

46:39 Minuten

Ich habe eigentlich nichts gegen Black Metal! Es ist sicherlich nicht meine liebste Metalschublade, aber abseits kommerzieller Acts dieses Genres gibt es da auch viel gutklassiges Material. Die deutsche Ein-Mann-Band um Tobias Micko, SUFFERING SOULS,  gehört leider nicht dazu Dabei ist auf dem neuen Album „True Godfucking Soulblight“ der seit 1996 (!) aktiven „Band“  optisch alles recht schick und genrekonform, das fängt beim Beelzebub Artwork an und hört bei den englischen, antichristlichen Texten auf. Der Sound der 11 Lieder ist leider völlig unterirdisch und schon nach wenigen Minuten bekomme ich die Krise! Ein Blick ins Booklet erklärt die Sache. Das Album ist kein echtes Album, sondern ein Sampler mit den Frühwerken der Truppe als man noch ein Trio war. Zwei EPs, eine Single und zwei unveröffentlichte Tracks, einer live von 1996 sind noch am Start wenn ich das richtig interpretiere.  Das klingt alles derart unglaublich beschissen „produziert“, das manche Demo Bonustracks von diversen Bands wie eine echte Offenbarung tönen! Ich weiß zwar nicht wie SUFFERING SOULS sonst klingen, aber das hier geht gar nicht. Wer Black Metal als Krach mit Gekrächze bezeichnet bekommt hiermit quasi neue Munition geliefert.

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"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)
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