Bei der Combo CONFESS muss ich immer an eine ähnlich klingende Truppe aus den Neunzigern denken die CONFESSOR hießen und derben Metal mit Kreischgesang machten, aber egal! Diese hier aus Schweden (woher auch sonst!) machen auf ihrem fünften Album „Metalmorphosis“ eingängigen Sleaze Metal der sich schon im ersten Track trierisch nach OZZY OSBOURNE (minus den Gesang) und dem Oldie „Miracle Man“ anhört, der zweite Track „The Warriors“ könnte ungelogen von SKID ROWs „Slave To The Grind“ stammen und passt auch qualitativ dorthin, Respekt! Danach wird es etwas breiter gefächert und CONFESS bieten recht flotten, energischen Party-Sleaze skandinavischer Prägung. Denkt an Acts wie CRAZY LIXX, CRASHDIET und Konsorten, dann habt ihr die Zielgruppe für die Musik hier. Übrigens: Frontmann John Elliot ist seit 2024 auch Sänger bei CRASHDIET. Zu viel Keyboardeskapaden gibt es nicht, die Songs sind flott und hymnisch. Sogar ein Power Metal Song wie „Pursuit Of The Jenny Haniver“ ist an Bord. Vielkonsumenten der Richtung Glam / Sleaze Metal werden Spaß haben, ich auch, muss aber gestehen, dass gerade bei Frontiers Records meiner Meinung nach zu viele Acts einen ähnlichen, wenn nicht gleichen Sound frönen. Auch Balladen können die Herren, wobei nur eine an Bord ist. Was CONFESS definitiv fehlt ist die eigene Handschrift.
CONFESS – Metalmorphosis
Fazit
Wer von Sleaze und Glam Metal nicht genug bekommt - hier ist neues Futter aus Schweden!