Nun steht bereits das sechste Studioalbum der Aussie-Boys AIRBOURNE in den Startlöchern, das allerdings satte sechs Jahre nach dem letzten Werk „Boneshaker“ erschienen ist. Es trägt schlicht den Titel „Airbourne“ und hat sogar prominente Songwriting-Hilfen wie BRYAN ADAMS und MUTT LANGE an Bord. Herausgehört habe ich deren Einfluss allerdings nie! Der Opener „Gutsy“ ist dann auch AIRBOURNE pur: die Essenz der Band, garniert mit jeder Menge Mitgrölparts. Im Grunde bekommt man hier ein typisches AIRBOURNE-Album mit flotten Nummern, die zum Feiern und Party machen animieren. Balladen und nachdenkliche, ruhige Stücke überlassen die Jungs lieber anderen! AIRBOURNE haben höchstens mal einen Midtempo-Rocker im Gepäck. Bei „Hell’s Got No Vacancy“ musste ich allerdings sofort an AC/DCs „Big Gun“ vom „Last Action Hero“-Soundtrack denken. Das muss natürlich nicht sein, aber AIRBOURNE sind musikalisch ohnehin so etwas wie die Söhne der weltberühmten Band um Angus Young. Der letzte Track erwähnt dann auch zahlreiche Helden, die uns in den vergangenen Jahrzehnten verlassen haben: „Send Me To Rock N Roll Heaven“. Unterstützt wird das Ganze von einem Nachrichtensprecher, der unter anderem Namen wie MALCOLM YOUNG, LITTLE RICHARD, OZZY und JOHN BONHAM erwähnt. Eine tolle Geste! Musikalisch gibt es ansonsten nichts wirklich Neues – und das erwartet bei AIRBOURNE vermutlich auch niemand. Dass es mit „Christmas Bonus“ sogar einen ziemlich rockenden Weihnachtssong gibt, hat mich dann allerdings doch ein wenig überrascht. Der Song funktioniert jedoch komplett ohne Weihnachten sehr gut. Das Album ist Party pur und versprüht jede Menge gute Laune. Wer bereits auf die Vorgängeralben steht, dürfte auch mit „AIRBOURNE“ glücklich werden!
AIRBOURNE – Airbourne
Fazit
Wie immer, aber immer geil!