Die Saarland-Thrasher GODSLAVE kommen mit dem siebten und selbst betitelten Werk nach der starken Coverscheibe „Champions“ daher und haben sich auf dem schicken Artwork mit ihrem typischen Maskottchen selber als Band dazu gepackt (mehr dazu im Interview).Schon der Eröffnungstrack „Reset, Rebuild, Reclaim“ zeigt eindrucksvoll wohin die Reise geht: Richtung US-Bay Area Thrash gemischt mit Teutonenstahl. Frontmann Thomas Pickard röhrt irgendwo in der Schnittmenge von mittelalten EXODUS und einem Power Metal Sänger. Die Produktion „sitzt“, knallt und ist nicht zu modern oder altbacken ausgefallen. Klar ist auch im Thrash Metal im Grunde schon alles gesagt, aber die Jungs hier wissen wie es geht und unterhalten auf der kompletten Laufzeit, wobei sie auch geschickt kurz den Fuß vom Gas nehmen wie bei „Let The Fire Come“. Apropos Feuer: Am Ende gibt es mit „The Fire That Calls Me“ schon wieder einen Track mit Feuer, aber dieses Mal hat die Band sich passende Unterstützung in Form von BURNING WITCHES Sängerin Laura Guldemond geholt die sich bei diesem recht epischen und entspannt mit einem Instrumentalpart beginnenden sieben Minuten Track ein feuriges Duett mit Frontmann Thomas Pickard liefert. Hier zeigen GODSLAVE am Ende dann mal eine andere Seite von sich abseits des reinen Thrash Metals, was ich als guten Abschluss der Scheibe ansehe. Garniert wird das Album mit nachdenklichen, sozialkritischen Texten die abseits der typischen Metalklischees existieren, was ich sehr begrüße. Insgesamt eine starke Scheibe von einer Band die seit Jahren abliefert
GODSLAVE – Godslave
Fazit
Diese Band und das Album braucht sich nicht hinter irgendwelchen ausländischen Thrash Combos zu verstecken!