An der im Jahr 1999 in Ludwigsburg gegründeten Symphonic-Metal-Band CORONATUS scheiden sich seit Beginn ein wenig die Geister. Die einen feiern das Quintett um Schlagzeuger und Bandgründer Mats Kurth, da sie mit zwei weiblichen Stimmen agieren (sowohl im klassischen als auch im rockigen Bereich), die anderen finden eben dieses kritisch.Nach diversen Wechseln, gerade an den beiden Mikrofonen, stehen nun seit 2021 Moni Francis & Leni Eitrich an eben diesen und sorgen dafür, dass das neue Werk „Dreadful Waters“ vielen Genre-Fans gefallen sollte. Die Produktion kommt druckvoll aus den Boxen, die Songs sind abwechslungsreich, daher sind bereits getätigte Kritiken à la „dritte Liga NIGHTWISH, EDENBRIDGE, VISIONS OF ATLANTIS oder EPICA“ subjektiv betrachtet nicht haltbar. Denn der elfte Longplayer von CORONATUS gehört definitiv zu den besseren Alben der Band.
Wer sich vor dem Erwerb warmhören möchte, dem können das rockige „Through The Brightest Blue“, das ruhigere „Southern Cross“ und der Shanty-Rocker „A Seaman’s Yarn“ ans Herz gelegt werden. Einzig das in deutscher Sprache gesungene „Die Hexe Und Der Teufel“ wirkt nicht wirklich passend.