Aus den Tiefen der Eifel, grob gesagt aus der Kreisstadt Kaisersesch in Rheinland-Pfalz erreichte mich die nur drei Songs starke und selbstbetitelte EP der 2023 gegründeten Newcomer VAN-ASH. Die fünfköpfige Undergroundtruppe besteht aus altgedienten Musikern Ende vierzig bis Mitte fünfzig die hier ursprünglichen, rauen und verdammt starken Heavy Metal zelebrieren der komplett echt, analog und 0 % Prozent nach Plastik klingt. Der rau-melodische Frontmann Duke könnte auch bei einer altgedienten NWOBHM-Truppe gedient haben die nur beinharte Sammler kennen. Mit hörbarem Spaß und einer britischen Schlagseite beginnt auch „Crimson Sea“, was einen hohen Ohrwurmfaktor innehat. Bands wie SATAN, DIAMOND HEAD oder SAXON fallen mir hierzu ein. Diese würden solch einen guten Track auch gerne in ihrer Vita haben. Leicht okkult mit gesprochenem Intro kommt „Lucifers Garden daher, auch ein Track der in den Achtzigern sicherlich Kultstatus erreicht hätte und dessen „ohohoho“ Chöre herrlich unheimlich tönen. Das abschließende „Dead But Dreaming“ ist das schnellste Stück der recht kurzen EP und befasst sich textlich mit den Geschichten von HP Lovecraft (siehe YT-Clip!) Alle Lieder sind ohne Soloeskapaden der Gitarristen und sehr kompakt gestaltet. Ob das Teil auf CD oder Vinyl erscheint kann ich nicht sagen, aber einen Gig haben sie haben auf dem „Der Detze rockt“ Festival in Daun im Sommer 2026. Bin gespannt ob da musikalisch noch mehr kommt und diese hohe Qualität dann gehalten wird.
VAN-ASH – VAN-ASH (EP)
Drei Lieder sind wenig, aber totale Ohrwürmer und machen Bock auf ein ganzes Album!
Fazit
Alte Herren Metal mit Biss und Seele. Macht Lust auf mehr!