Die 1999 gegründeten und aus Österreich stammenden Symphonic-Metaller von EDENBRIDGE veröffentlichen Mitte Januar 2026 ihr mittlerweile 12. Studio-Album. Getauft wurde das neue Werk auf den Namen „Set The Dark On Fire”, befüllt mit insgesamt 13 Songs bei einer respektablen Gesamtlaufdauer von fast 44 Minuten.
Ob es nun an der Rückkehr zum Label Steamhammer lag oder einfach der Weiterentwicklung geschuldet ist, Longplayer Nummer zwölf erfüllt die hochgesteckten Erwartungen locker. Einige Fans betiteln das bislang gehörte Material als das bislang mit Abstand beste, was das Quintett um Gitarrero Arne „Lanvall“ Stockhammer und Sängerin Sabine Edelsbacher bislang veröffentlicht hat. Dem kann durchaus zugestimmt werden, denn EDENBRIDGE brauchen sich mit dem neuen Album definitiv nicht hinter den Genre-Größen verstecken.
Hochmelodische, teils eingängige Melodien, wie immer richtig gut von Sabine Edelsbacher interpretiert. Einer Frau am Mikro, die gegenüber anderen Sängerinnen des Genres den Vorteil hat, dass man beim Anhören der Stücke auch ein Getränkeglas in der Hand halten kann, ohne dass es aufgrund der teils extremen Gesangshöhen zerspringt. Wenn man das Haar in der Suppe finden möchte, dann fehlt es dem neuen Werk an diesen typischen Killersongs, Tracks, die absolut süchtig machen. Subjektive Ausnahmen sind hier das leicht folkige „Where The Wild Things Are“, in jedem Fall „Bonded By The Light“ (der neue 007 steht noch nicht fest, der Titelsong sollte mit dieser Midtemponummer produziert sein) und das vierteilige, 13 Minuten lange „Spark of the Everflame“ , bei dem auch progressive Töne eingefügt wurden.