Es gibt Sparten in der Rock-und Metalwelt, die quillen nicht jede Woche so über an Veröffentlichungen! Meiner Meinung nach gehören da Genres wie klassischer Gothic Metal, Doom Metal und Industrial Rock / Metal dazu. Die Deutschen SOULBOUND sind in der letztgennannten Schublade zu Hause, was sie mit ihrem schon vierten Studioalbum „sYn“ kraftvoll untermauern. Das hat das beste Artwork aller ihrer Scheiben und kommt nach einem kurzen, dramatischen und dunklen Intro auch mit der besten Musik der deutschen Truppe seit ihrem Bestehen daher. Die Mischung aus Eingängigkeit und Härte ist unglaublich gut, der Gesang variabel und mit viel Abwechslung versehen. Dazu kommen jede Menge starker Riffs und Refrains. Ab und an denke ich an meine Lieblinge von A LIFE DIVIDED, eine der wenigen Acts die ich höre und die im Grunde ähnliche Musik machen. Die Lieder sind unheimlich knackig und nie länger als drei Minuten, mit „Dark Throne“ gibt es sogar eine Art Powerballade mit viel Pathos genau in der Mitte des Albums. Die sehr melodischen Strophen des Gesangs vom flotten „Neon Battlefields“ Track erinnern mich kurioserweise an ORDEN OGAN und zeigen die Vielseitigkeit von SOULBOUND! Nur die abschließende BRITNEY SPEARS Covernummer des mir völlg unbekannten Liedes „If You Seek Amy“ hätte ich jetzt nicht gebraucht. Ansonsten ist das Teil hier eine bockstarke Scheibe!
SOULBOUND – sYn
Fazit
Die stärkste Scheibe der deutschen Industrial-Rocker mit dem besten Artwork! Ein starker Start ins Jahr 2026!