Die US-amerikanische Sängerin SARI SCHORR ist seit 2016 solo unterwegs, denn davor war die New Yorkerin vermehrt als Background-Sängerin aktiv. Dort baute sie sich allerdings scheinbar gute Kontakte auf, denn erst vor drei Jahren kam es zu einem tollen Duett-Album mit ROBIN TROWER („Joyful Sky“-siehe auch Review bei uns). Nebenbei schreibt sie aber noch Songs für andere Künstler, sie trägt also offensichtlich viel Musik in sich. Jetzt kommt allerdings erstmal ihr neustes Soloalbum „Running Wild“. Und das bewegt sich in sicheren Kreisen aus Blues Rock, Singer-Songwriter und Rock. „Monday Morning“ etwa ist solider, trockener Blues, der durch die Honky-Tonk-Piano-Einlagen aufgelockert wird. Die Gute hat eine tolle, soulige Reibeisen-Stimme, die dann auch den Unterschied von einem soliden zum richtig guten Album ausmacht! Außerdem stimmt die Mischung aus knackigen, rockigen Stücken und starken Balladen wie etwa das mega eingängige „Man On Fire“ oder dem wunderschönen „Afterglow“. Mit „Call It Freedom“ gelingt ihr zudem ein toller Slow Blueser. Das abwechslungsreiche Titelstück (siehe Video) gehört ebenfalls zu den empfehlenswerten Liedern der insgesamt zehn Songs starken Platte. Wer sich von der Power-Röhre der SARI SCHORR selbst und live überzeugen möchte, kann dies zurzeit bei einem ihrer zahlreichen Auftritte in Deutschland tun, denn die Künstlerin ist noch bis Ende November auf großer Europa-Tournee!
SARI SCHORR – RUNNING WILD
Fazit
Power-Stimme, Power-Frau, Power-Mucke mit gefühlvoller Schlagseite! Sollte man(n) gehört haben!