Fast fünf Jahre nach dem Debüt-Album „Nachtgebete“ erscheint endlich der langersehnte Nachfolger. Getauft auf den Namen „Alles Endet“, wurde Album Nummer zwei mit insgesamt zwölf neuen Songs bei einer Gesamtlaufdauer von mehr als 46 Minuten befüllt. Ansonsten hat sich im Hause Roth wenig verändert: Quentin Roth zieht im Hintergrund die kreativen Fäden, während Papa Michael „Blutkehle“ Roth (viele kennen ihn als Sänger der Darkmetaller von Eisregen) markant wie eh und je am Mikro die Songs darbietet. Dritter im Bunde ist Leadgitarrist Cedric Roß, welcher im normalen Leben außerhalb der Band auch Bass und Ukulele zu spielen im Stande ist. Stilistisch ändert sich im Vergleich zum Erstlingswerk nicht wirklich viel, Michael Roth interpretiert die Songs im besten „Lindemannschen Stil“ mit rollendem R in klarem (Sprech) – Gesang, die Texte sind schauerlich, viele der Songs bewegen sich im Midtempobereich. Subjektive Highlights und daher auch als Anspiel-Tipps zu empfehlen sind „Mein Schwesterlein“, „Keine Zeit Für Tränen“, „Zahl Den Preis“ oder „Novembermord“.
ROTH – ALLES ENDET
Fazit
Wer auf Bands wie Dimmu Borgir , Nachtblut oder Rammstein steht, der sollte hier unbedingt ein Ohr riskieren.