Ein halbes Jahr nach dem starken Livealbum „Live At Lichtburg“ hauen Deutschlands instrumentale Post-Rocker Nr. 1, LONG DISTANCE CALLING ihr neues und neuntes Studioalbum „The Phantom Void“ heraus, wobei mich das für die Band ungewöhnliche Artwork, eine Art „Horror-Haus“, was man von diversen Filmpostern in ähnlicher Form kennt mit einem Killer (?) mit Kapuze davor. Eine sehr stimmige Angelegenheit! Ansonsten ist alles beim Alten, es singt keiner und der Hörer bekommt sieben Lieder voller Abwechslung bei dem ich den Gesang zu keiner Zeit vermisse. Obwohl es beim Videosong „A Secret Place“ einen Art verfremdeten Sprecher gibt den ich so nicht erwartet habe und was ziemlich cool tönt. Insgesamt sind der Sound und das Zusammenspiel der Instrumentalisten eine wahre Freude, sind doch alle Instrumente nahezu gleichberechtigt in der Produktion eingebettet, wobei diese absolut echt und organisch für meine Ohren klingt. Auch in Sachen Gefühle haben die Münsteraner die komplette Palette von Freude über Aggressionen bis hin zu Trauer und Schmerz an Bord, das wurde so fesselnd arrangiert das ich mal wieder begeistert bin. Wenn ich irgendwas zu mäkeln habe, so eine richtige Überraschung gibt es nicht, aber die wollen wir bei IRON MAIDEN auch nicht, oder? LDC sind immer noch eine Macht!
LONG DISTANCE CALLING – The Phantom Void
Fazit
Wer auf die Band steht, wird diese Scheibe lieben!