BURNING PATH – BURNING PATH

Artist

Burning Path

Albumtitel

Burning Path

Genre

Heavy Metal

Die Geschichte der Band aus Chile beginnt mit LUCIFER´S HAMMER, die zwischen 2016 und 2024 vier teilweise herausragende Heavy Metal- Alben veröffentlichten. Im Dezmber 2024 wurde Sänger und Gitarrist Hades in Chile von einem Fremden ermordet. Sein Bruder Titan (Gesang, Schlagzeug, Gitarre) und Hypnos (Gitarre, Bass, Keyboards) setzen das Lebenswerk von Hades nun unter dem neuen Namen BURNING PATH fort.

Musikalisch hat sich nicht viel geändert. Nach wie vor ist klassischer Heavy Metal, inspiriert aus den späten 70er und 80er Jahren, angesagt. Leicht mystisch, geheimnisvoll und teilweise episch. Die Band macht da weiter, wo sie unter anderen Namen 2024 mit “Be And Exist” aufgehört hat, hat aber mehr Querverweise auf die NWoBHM (Angel Witch, Diamond Head, Jaguar) und den Hardrock (Dokken, Europe). Die US Metal- Einflüsse haben jedoch hier abgenommen.

BURNING PATH agieren auf ihrem Debüt-Album melodisch, fühlen sich in den Midtempo-Songs pudelwohl und setzen recht hohen Gesang ein. Da sind wir aber auch schon bei dem Problem dieser Platte: Zum einen fehlt dem Album die Abwechslung weil stur im gleichen Tempo musiziert wird, zum anderen ist es der hohe Gesang von Titan. Ich mag hohen Gesang, sehr gerne sogar, doch hier ist dieser reichlich unmelodisch, wirkt gepresst und liegt gerne mal ein paar Töne daneben.

Ein anderes Problem ist die Produktion. Klar, einige werden den rohen Low-Fi-Sound als rauh und authentisch empfinden, ich nehme diese jedoch als dünn und drucklos wahr, vor allem bei dem Schlagzeug, das klingt, als stünde es weit weg.

Doch es gibt auch Höhepunkte: Da wäre das eingängige “Chasing The Future”, das mit einem Killer-Solo zu überzeugen weiss. Das NWoBHM-lastige “Another Day” ist sehr authentisch gespielt und der Seite-B-Opener “A Star Beyond” entwickelt sich zu einer echten Hymne mit seinen teils galoppierenden Gitarren. Sicherlich der abwechslungsreichste Song. “The God Who Dwells In The Sword” erinnert am deutlichsten an LUCIFER`S HAMMER, könnte aber ein paar schnellere Passagen vertragen.

Die Scheibe braucht einige Durchläufe, bis man sich an sie gewöhnt hat. Dann kann sie durchaus unterhaltsam sein. Man muss sie sich allerdings ein Stück weit erarbeiten.

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Infos

Release

27.02.2026

Laufzeit

39:04 Minuten

Label

Dying Victims Productions

Fazit
Eine Old-School-Platte für Fans, die auf 80er Jahre- Produktionen stehen und viel Geduld aufbringen können.
9
von 15
Solide
Let the Metal flow!
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