VENOM – Into Oblivion

Artist

Venom

Albumtitel

Into Oblivion

Genre

Heavy Metal

Die Erfinder des Black Metal, VENOM sind zurück an der Veröffentlichungsfront! Satte acht Jahre nach dem letzten Studioalbum „Storm The Gates“ hat das letzte Gründungsmitglied Conrad „Cronos“ Land (Gesang und Bass) seine Mitstreiter Rage (Gitarre) und Dante (Drums) geschnappt und das Album „Into Oblivion“ veröffentlicht. Dessen Artwork ist die moderne Version des typischen VENOM Teufelsartwork, was man vom Album „Black Metal“ kennt. Musikalisch gibt es von den 1979 in Newcastle gegründeten Engländern klassischen Heavy Metal Stoff mit kleinen Thrash Vibes und geschickt eingestreuten Reminiszenzen an die Szene oder an sich selbst. Das merke ich schon an Songtiteln der Sorte „Metal Bloody Metal“ (simpler, aber geiler Ohrwurm!), „Lay Down Your Soul“ (der kleine Bruder von „Black Metal“) oder Kicked Outta Hell“ (auch ein starker Ohrwurm!). Sicherlich regieren hier auch viele Metal Klischees, aber das ist auch gewollt. Manche Tracks haben gar eine fast punkige Laufzeit und auch solche Vibes mit etwas über zwei Minuten, wobei die längsten Lieder nie die vier Minuten Marke überschreiten, so dass „Into Oblivion“ angenehm kurzweilig ist und mit 13 Songs üppig bestückt wurde. Jedes Lied lebt auch vom markanten und charismatischen Gesang des Herrn Lant der hier recht facettenreich agiert. Auch die Produktion ist schön oldschool, wobei die Drums nett scheppern, ohne dass die Chose zu altbacken klingt. Das ganze Album ist sicherlich das beste Werk seit vielen Jahren, auch wenn nicht alle Lieder zünden. Die dezenten Rock N Roll / Hard Rock Vibes an manchen Stellen empfinde ich als recht charmant und hätte das in dieser Form nicht erwartet. Manche Lieder sind etwas durchschnittlich geraten, passen aber gut ins Gesamtkonzept und das Album hat immer einen roten Faden. Die Gitarrenarbeit des Herrn Rage empfinde ich als sehr gelungen und eigenständig. Dies zeigt dass die seit 17 Jahren bestehende Besetzung sich in den letzten Jahren merklich steigern konnte.

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Infos

Release

01.05.2026

Laufzeit

43:52 Minuten

Label

Noise Records / BMG

Internet

Fazit
Eine gute Scheibe die ich so von VENOM nicht erwartet hätte. Mit dem Trio aus Newcastle ist wieder zu rechnen!
11
von 15
Gut
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)
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