Die Band CRYPT CRAWLER aus Australien hat das Album „To The Grave“ ursprünglich selber 2019 als Eigenproduktion veröffentlicht. Der satt produzierte old school Death Metal mit klassischem -schwarz weiß Artwork weiß zu gefallen. Als Bonus enthält das Album noch die vier Song starke EP „Blood Sustenance“ und kommt so auf 15 Tracks und 47 Minuten Laufzeit. Einflüsse früher OBITUARY hört man schon nach dem okkulten Intro beim Song „An Exorcism“ und auch sonst wildern CRYPT CRAWLER relativ geschickt in den Annalen des rohen Death Metals mit Einflüssen von Acts wie frühen DEATH oder MASSACRE. Da gibt es keine modernen Spielereien, aber es ist auch nicht total stumpf, was ich sehr begrüße. Wenn ich ehrlich bin klingen die Australier eher schwedisch bis amerikanisch was die Musik angeht, so wie viele Acts bei FDA Records. CRYPT CRAWLER haben genug Abwechslung im Programm und sind für einige Überraschungen gut, das fängt bei den derben, recht abwechslungsreichen Vocals an und endet bei der Musik die den Death Metal der neunziger Jahre so gekonnt zelebriert als wären die Musiker selber dabei gewesen! Bisher würde ich die Truppe als Geheimtipp für Death Metal Gourmets bezeichnen.
CRYPT CRAWLER – To The Grave (Re-Release)
Fazit
Death Metal Fans die auf die reine Lehre stehen und nichts gegen melodische Gitarren und Einflüsse der großen Alten haben sind hier richtig!