NEVERLAND TRAIN – Alive In Hell

Artist

Neverland Train

Albumtitel

Alive In Hell

Genre

Hard Rock

Neben seinem SAVATAGE Tribute Studioprojekt LEGIONS OF THE NIGHT mit drei Alben samt eigener Songs hat der Bochumer Songwriter und Gitarrist Jens Faber von der Band  DAWN OF DESTINY anscheinend noch Zeit und Muße sich einem weiteren Projekt zu widmen – NEVERLAND TRAIN. Hierbei hat er IRON SAVIOR und Ex-DAWN OF DESTINY Schlagzeuger Patrick Klose an Bord, während hinter dem Mikro der umtriebige Italiener Marco Pastorino (TEMPERANCE; SERENITY, FLAMES OF HEAVEN und viele andere) glänzt. Faber kümmert sich derweil um Songwriting, Gitarre, Keys und Bass. „Alive In Hell“ ist eine 100 % Verneigung vor dem Schaffen des Musikers und Komponisten JIM STEINMAN (RIP) der vielen Künstlern wie MEAT LOAF (RIP) und BONNIE TYLER Welthits bescherte und auch schon satte sechs Jahre tot ist. Filmsoundtrack wie „Streets Of Fire“, diverse Lieder für Popkünstler und sogar den Hit „More“ von THE SISTERS OF MERCY gehen  ebenfalls auf STEINMANS Konto. Das Erbe, was NEVERLAND TRAIN antreten, bzw. nacheifern wollen ist schon gewaltig und ohne zu spoilern muss ich sagen: noch sind die Schuhe etwas groß, aber richtig gut ist die Scheibe auf jeden Fall. Sind wir mal ehrlich, wer spielt denn 2026 noch diese Art von Bombast Rock? NEVERLAND TRAIN bedienen hier eine Nische, erschaffen neue Tracks, huldigen dabei dem Original und verleiten auch Leute wie mich in Songs von STEINMAN reinzuhören. Dieses melancholischen Pianorocker der Sorte  „Still Alive“ versprühen eine ganz eigene Melancholie die vom starken Gesang Pastorinos getragen und verstärkt wird. Die flotten, teils recht beschwingten Lieder sind genauso gut wie die Pathosrocker mit Schwermut und Piano. Hier glaube ich die Hingabe an die Sache aus jeder Note heraus zu hören. Am Ende gibt es dann aber doch, eine mir unbekannte Covernummer eines STEINMAN Hits: „Tonight Is What It Means To Be Young“ (aus dem 1984er Kultstreifen „Streets Of Fire“). Hier sind die Gastsängerinnern an der Front: Jeannette Scherff (DAWN OF DESTINY) und Aeva Maurelle (Ex-AEVERIUM und XANDRIA) .Diese liefern mit Marco Pastorino zusammen starke Chöre. Diese Gänsehautnummer ist ein würdiger Abschluss des Albums.

„Alive In Hell“ ist für Fans des bombastischen Hard Rocks und Musik wie von MEAT LOAF ein Pflichtkauf!

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Infos

Release

27.03.2026

Laufzeit

67:13 Minuten

Label

El Puerto Records / Edel

Fazit
Tolles Projekt und eine Hommage an einen ganz großen, leider verstorbenen Songwriter! Das schreit nach einer Fortsetzung.
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)
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