Von Ex-WHITESNAKE-, REVOLUTION SAINTS- und TRANS_SIBERIAN ORCHESTRA -Gitarrist Joel Hoekstra kenne ich bislang nur das letzte Soloalbum „Crash Of Life“, auf dem der überragende Nachwuchsrocker Girish Pradhan (THE END MACHINE, GIRISH & THE CHRONICLES) den starken Leadgesang übernahm, während Megasänger Jeff Scott Soto die Backing Vocals beisteuerte. Und genauso verhält es sich 2026 auch bei „From The Fade“. Auch die illustren Mitmusiker sind erneut mit an Bord: die Alleskönner Tony Franklin (Bass), Vinny Appice (Drums) und Derek Sherenian an den Keyboards. Noch mehr Namedropping in Sachen aktueller und ehemaliger Bands der Beteiligten wäre nun wirklich des Guten zu viel! Also alles wie beim Vorgänger? Fast – lediglich das Artwork ist dieses Mal deutlich gelungener als der blaue Kopf der letzten Veröffentlichung. Musikalisch hat das Ganze erneut Hand und Fuß: Hoekstras Gitarre steht klar im Mittelpunkt, die Produktion klingt rund und homogen, jeder Musiker hat seinen Platz und agiert konsequent im Dienste der Songs.Das Ergebnis ist extrem knackiger, packender Hard Rock ohne Schwachstellen, dem es an nichts fehlt. Die Songs setzen sich sofort fest, überzeugen mit starken Refrains und eingängigen Melodien. Da muss sich die Konkurrenz im Jahr 2026 ordentlich ins Zeug legen. Hoekstra beweist einmal mehr, dass er ein hervorragender Songwriter ist – und kein Gitarren-Egomane. Am Ende des Albums streut er zudem die eine oder andere ruhigere, entspannte Nummer ein, etwa „Quite The Ride“. „From The Fade“ ist schon jetzt eines der Hard-Rock-Highlights 2026!
JOEL HOEKSTRA´S 13 – From The Fade
Fazit
Tolle Scheibe mit starkem Hard Rock und bekannten Könnern an den Instrumenten! Hier wurde nichts dem Zufall überlassen.