Wie man am Titel erkennen kann ist „4“ schon der vierte Streich der deutschen Metalcore Truppe DIEVERSTIY. Ob sie die die Idee mit der Zahl von Bands wie Foreigner haben kann ich nur vermuten, Fakt ist die Truppe zockt eine gelungene Mischung aus Metalcore und Death Metal mit Growls. Beim Artwork haben sie sich von Coverkünstler Björn Gooses etwas Zeitloses und Stimmiges erschaffen lassen, was mich schon wieder an Foreigner erinnert, das macht aber nichts. Der Titelsong ist zugleich der Opener und gleichzeitig ein kurzes Intro, was mit Radiostörgeräuschen am Anfang sogar einen kleinen Nervfaktor für meine Ohren hat. Das nenne ich mutig! Die Tracks sind recht abwechslungsreich und knallen wirklich gut. Das könnte live richtig abgehen, auf Konserve macht es das schon vorzüglich und wurde auch packend gestaltet, so dass alle Elemente gut ineinandergreifen und mich richtig packen. Bei den 10 Titeln zwischen drei und fünf Minuten achte ich bei dieser Musiksparte immer auf die Übergänge zwischen klaren und derben Gesang, das können DIEVERSTIY sehr gut und halten den Aggressionslevel dabei permanent hoch, ohne auf eingängige Refrains / Strophen zu verzichten. Die Elektronikkomponente ist vorhanden, wobei fette Beats, Keyboards und moderne Produktion nicht so extrem sind wie bei anderen Acts des Genres Das gefällt mir gut! DIEVERSTIY heben die Musikwelt nicht aus den Angeln, unterhalten aber prächtig auf der gesamten Laufzeit ohne Leerlauf!
DIEVERSITY – IV
Fazit
Starke Scheibe der Deutschen die dem im Grunde todgespielten Genre Metalcore wieder etwas Leben einhaucht!