URNE – SETTING FIRE TO THE SKY

Artist

Urne

Albumtitel

Setting Fire To The Sky

Genre

Modern Metal

Mit „Setting Fire To The Sky“ legt das britische Modern-Metal-Trio URNE sein mittlerweile drittes Studioalbum via Spinefarm Records vor. Nach zwei Alben, die bereits eine Mischung aus moderner Härte und klassischen Metal-Einflüssen präsentierten, will die Band mit dem neuen Werk ihr Soundbild weiter öffnen – kraftvoll, hymnisch und mit einem klaren Blick nach vorne. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf wuchtigen Riffs und druckvoller Rhythmik, sondern auch auf Atmosphäre, Dynamik und einer erhebenden Grundstimmung, die bereits in Vorab-Singles, wie „The Spirit, Alive“ anklang.

Musikalisch bewegt sich „Setting Fire To The Sky“ im modernen Metal-Bereich, der diverse Elemente aus Hardcore, klassischem Heavy Metal und progressiven Strukturen verbindet. Die Produktion von Justin Hill (SIKTH) sorgt für einen klaren, kraftvollen Sound, der gleichzeitig organisch und aggressiv druckvoll wirkt. Die Rhythmus-Fraktion treibt die Songs gnadenlos voran und die Stimme von Joe Nally steht dabei immer im Mittelpunkt – mal brüllend, mal melodisch, aber immer ausdrucksstark. Besonders hervorzuheben ist die Dynamik des Albums: Tracks, wie „Be Not Dismayed“ starten mit brachialer Intensität, während „The Spirit, Alive“ mehr auf atmosphärische Höhepunkte und hymnische Refrains setzt. Für „Harken The Waves“, ein episches Stück mit über 9 Minuten Länge, konnten URNE sogar Troy Sanders von MASTODON für einen Gastbeitrag gewinnen. Die Stücke an sich sind extrem vielfältig, was den Aufbau und die Songstrukturen angeht. Tempo und Stimmungen variieren auf jedem der 9 Tracks. Bei dem vielseitigen Stil von URNE geben sich hymnische, aggressive, melancholische und epische Momente die Klinke in die Hand. Das bringt definitiv viel Abwechslung, aber wenn man ein Genre oder einen klaren Stil favorisiert, dann kann das Album in Gänze schnell etwas „unruhig“ und überfordernd wirken. Das ist aber für mich auch schon der einzige – potentielle – Kritikpunkt an dem Album.

Also Scheuklappen runter und ab ins Vergnügen! Ich habe schon lange kein modernes Metal-Album mehr gehört, das mich so abgeholt hat.

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Infos

Release

30.01.2026

Laufzeit

49:44 Minuten

Label

Spinefarm Records

Internet

Fazit
Besser kann man modernen Metal aktuell nicht spielen!
14
von 15
Geniestreich
Autor
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