Sie gründeten sich im Jahr 2014 und starteten fulminant mit dem Debütalbum „Songs Of Love And Death“. Nur ein Jahr später erschien der Nachfolger „Lost in Forever“, welcher auf Platz vier der deutschen Albumcharts einstieg. Wenige Monate nach diesem Erfolg trennte sich Sängerin und Band, was für viele Anhänger verwunderlich war und die Gruppe von einigen seitdem nicht mehr als BEYOND THE BLACK, sondern als Jennifer Haben Band bezeichnet wurde.
Aber all dieses ist Schnee von gestern, seitdem erblickten drei weitere, überaus erfolgreiche Alben das Licht der Welt („Heart Of The Hurricane“ – 2018 / „Horizons“ – 2020 und das selbst betitelte „Beyond The Black“ aus 2023) und festigten ihren Platz sehr weit vorne im doch überfüllten Genre Symphonic Metal. Anfang Januar steht nun das neueste Werk der seit 2021 zum Quartett geschrumpften Band im Startblock. Getauft wurde das neue Studio-Album auf den Namen „Break The Silence“, befüllt mit insgesamt zehn neuen Songs bei einer Gesamtlaufdauer von fast 38 Minuten. Subjektiv betrachtet ist das neue Werk das stärkste der Band-Historie, wie schrieb ein Fan so passend „die werden von Album zu Album immer besser“. Egal ob der grandios drückende Beginn mit „Rising High“, die starken Duette „The Art Of Being Alone“ (mit LORD OF THE LOST) und „Let There Be Rain” (feat. THE MYSTERY OF THE BULGARIAN VOICES), gleich zu Beginn jagt ein Highlight das nächste. Und da das Level auch im weiteren Verlauf gehalten werden kann („The Flood“, das französisch gesungene „(La vie est un) Cinéma“ oder „Hologram“), kann es nur eine hohe Bewertung geben. Einzig die abschließende, in Deutsch gesungene Ballade „Weltschmerz“ braucht einige bis viele Durchläufe, um zu zünden.