Metal aus Österreich ist immerhin nicht so selten wie aus Frankreich, alltäglich ist es immer noch nicht. Ebenso nicht alltäglich ist der Sound von SVNTARER (bei dem Bandnamen sind Tippfehler vorprogrammiert). Die Truppe spielt laut Labelbeschreibung eine Mischung aus Post-Black Metal, Sludge und Death Metal. Beim 2. Begriff muss ich immer an dieses bunte Eis für Kinder denken das so ähnlich heißt. Aber Spaß beiseite, SVNTARER klingen nicht wie jede andere Truppe, machen im Grunde auch keine leicht verdauliche Musik, sind aber interessant! Manche Riffs atmen total den Death Metal der frühen neunziger Jahre, so auch im Opener „Torch The Saints“, zeitweise ist das Ganze auch mit einer guten Portion Doom versetzt worden. Die sieben Tracks kommen trotz des CD-Bonustracks „Burnt Out Into Oblivion“ nur auf 41 Minuten und nur sieben Lieder die immer zwischen fünf und sieben Minuten sind, man lässt sich also Zeit. Der einzige Ausreißer ist das kurze „Flesh Vessels“ mit zwei Minuten. Mit „Dirigent des Niedergangs“ gibt es auch einen deutschsprachigen Track, wobei hier J.J. von HARAKIRI FOR THE SKY und KARG noch als Gastmusiker an Bord ist, während PG von GROZA beim Lied „Oh Lord, Come Dance with Me“ ebenfalls als Gast etwas für Abwechslung sorgt. Beide Beiträge sind sicherlich kein Namedropping, sondern eine nette Geste. Insgesamt eine recht interessante Scheibe jenseits aller Schubladen!
SVNTARER – Exitus Triumphalis
Fazit
Interessanter Stilmix aus Österreich mit deutschen und englischen Texten!