SALTATIO MORTIS, BAD LOVERZ / SPORTHALLE, HAMBURG

Billing

Saltatio Mortis, Bad Loverz

Ort

Hamburg, Sporthalle

Datum

18.10.2025

Bilder

Andrea Da Salvo Nolasco

 

Mein erstes Konzert in der Hamburger Sporthall! Und dann ist es nicht nur ein Konzert, sondern gute Laune pur, sowohl für die Ohren, als auch für die Augen.

Den Anfang machen BAD LOVERZ. Die Band kommt auf die Bühne, und man ist sofort zurückversetzt in die 80er Jahre.
Ob ROXETTE mit „The Look“, „Hangover“ von TAIO CRUZ (wobei der Song noch nicht so alt ist), oder mit Pikachu aus dem Publikum das „Pokemon Theme“ gesungen wird, spätestens mit „Major Tom“ von PETER SCHILLING gibt es dann kein Halten mehr. Die Menge ist gut drauf, genießt den Spaß und feiert richtig ab.
Bei „Angels“ von ROBBIE WILLIAMS glühen die Handylichter und die Jungs von BAD LOVERZ kündigen ihr letztes Lied an, damit sie den Manager von SALTATIO MORTIS nicht verärgern. …zwinker. Denn mittlerweile sollte es den meisten klar geworden sein, dass hinter den BAD LOVERZ niemand geringeres als die Musiker von SALTATIO MORTIS stecken.
Es ist ein 80er Jahre Glamrock-Coverband Projekt, mit dem sie während der 25-Jahre-Jubiläumstour als Vorband auftreten und schonmal ordentlich Spaß und gute Laune verbreiten.

In der Umbauzeit wird kräftig mitgesungen zu IN EXTREMO, KNASTERBART und VERSENGOLD. Und nachdem SALTATIO MORTIS unter riesigem Getöse die Bühne betreten gibt es zuerst einmal ein paar melancholische Worte zwischen „Alea dem Bescheidenen“ und „Falk Irmenfried von Hasen-Mümmelstein“, den beiden Gründungsmitgliedern.

Man spürt das die Jungs Bock haben und ist prompt von der Atmosphäre angesteckt.
„Der Himmel Muss Warten“ macht den Auftakt und das Publikum erweist sich textsicher. Das zieht sich durch den komplettem Abend, denn es kommen sowohl alte wie auch neue Fans voll auf ihre Kosten bei der gelungenen Mischung aus Klassikern und aktuellen Songs. Es einen gelungen Querschnitt durch alle Schaffensphasen. Schwerpunkt beim Songmaterial liegt auf dem letzten regulären Album „Finsterwacht“ aus dem Jahre 2024, von dem insgesamt sechs Stücke dargeboten wurden.

Beim „Rattenfänger“ lässt sich Sänger Jörg Roth (alias Alea, siehe oben) im Drachenboot über die Köpfe tragen. Danach darf Leonie, ein junges Mädchen im viel zu großen Bandshirt, ein „ungeliebtes Lied“ aus der Lostrommel ziehen.
Ich persönlich kann gar nicht verstehen warum sie den gezogenen „Eulenspiegel“ aussortiert haben. …klassisch/ursprünglich, genau wie der folgenden „Prometheus“, der auch optisch perfekt daher kommt.
Die Feuershow Einlagen und die Ausstrahlung vom Sänger Jörg Roth heizen den Leuten im Publikum zusätzlich mächtig ein.

Zu „Keine Regeln“ (ein Cover von FINCH!) gibt es einen groß angelegten Circle Pit, bei dem sich der Frontmann mittragen lässt. Und ganz unter dem Motto „alles unter Hausverbot ist rausgeschmissenes Geld“ wird erstmal mit Met zugeprostet, während ein Gestürzter versorgt wird. Man passt eben aufeinander auf.
„Für Immer Jung“ ist dann der offiziell letzte Song des Abends, bevor es in neuem Outfit dann noch „Große Träume“ gibt und dann mit „wild und frei“ tatsächlich ein super Konzertabend zu Ende geht.

Fazit: Ein super rundes Programm, von allem und für alle was dabei und die Bühnenshow war auch der Hammer.
In diesem Sinne, verstrahlte Augen und Daumen hoch. Auch für das Drumherum und die gesamte Crew!

..."munter bleiben"
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