DARK MILE – Dark Mile

Artist

Dark Mile

Albumtitel

Dark Mile

Genre

Hard Rock

Bei  dem Bandnamen muss ich natürlich an einen Film denken!  Doch den britischen Streifen von 2017 habe ich leider noch nicht gesehen. Hier ist es was anderes: vier US-Musiker die von Namen einige Leute kennen sollten, aber nie die großen Erfolge hatten schließen sich unter dem Banner DARK MILE zusammen und veröffentlichen dazu ein selbst betiteltes Debüt mit einem langen, dunklen Highway, passend zum Titel!

An Bord sind Sänger Mark Huff (Ex-QUIET RIOT), Gitarrist Tracy G (Ex-DIO) Gitarrist Paul Alfery (WALK THE TALK) und Bassist Randy Oviedo (STREEK) Ihr merkt, wenn überhaupt sind die ersten beiden etwas bekannter, aber diese erfahrenen Herren deren Pressefoto wegen der riesigen Bandanas t nach NY Hardcore aussieht haben hier gut abgeliefert. Gerade die erste Hälfte des Albums ist verdammt gut mit kurzen, knackigen Up-bis Midtempokrachern die wirklich im Ohr hängen bleiben, die Ballade „Games“ ist dann genau bei der Hälfte des Albums gut platziert und eher melancholisch als kitschig.

Die spätere Powerballade „Where´s The Love“ punktet mit tollem Gitarrensolo. Allgemein fällt auf: der Frontmann ist ein richtiger Könner der alles singen kann und die Chöre sind  wirklich klasse. Aber dann wird es etwas bluesig-langweilig wie bei „He Said, She Said“. Nach einer weiteren netten Nummer, rockt es stark mit „Know Me“ weiter, später heißt es wieder kämpferisch und richtig packend „United We Stand“, während das schleppende „Lies“ die gute Scheibe dann ausklingen lässt.

Infos

Release

12.07.2024

Laufzeit

44:20 Minuten

Label

Pride & Joy / Soulfood

Fazit
Hier steckt verdammt viel Potential drin! So ein gutes Werk hätte ich nicht erwartet!
11
von 15
Gut
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)