Steelwings – Still Rising

Artist

Steelwings

Albumtitel

Still Rising

Genre

Hard Rock

Das eine Band mit dem Namen STEELWINGS beim ostdeutschen Schwermetalllabel Pure Steel anheuert klingt logisch! Wem die Band nichts sagt muss wissen, dass die Skandinavier so viel nicht veröffentlicht haben. Primär existierten sie in den goldenen Achtzigern und veröffentlichten von 1983-89 eine Cassette, eine Single und ein Album. Dann war warum auch immer Schicht im Schacht und man traf sich erst wieder bei einem Konzert zu Ehren der Stadt Markaryd wo die Band gebeten wurde zu spielen. Es folgten wieder Singles in 2015 und 2016, aber 2019 kam endlich das passend betitelte Comeback Scheibchen „Back“! Nun ist mit „Still Rising“ das dritte Werk der Schweden da. Leider kommt das von anderen Bands schon so ähnlich genutzte Artwork sehr langweilig rüber.

Dieses Werk bietet kraftvollen Hard Rock an der Schwelle zum Heavy Metal mit druckvoller Produktion und immerhin sind noch drei Originalmitglieder an Bord. Die mittelhohe Stimme von Frontmann Tommy Söderborn hat einen eigenständigen Klang, die Lieder sind gerne in Midtempo bis leichtem Uptempo und tendieren mit der Zeit auch leicht in die Rock’n’Roll Richtung, was Songnamen wie „My Rock’n’Roll“ unterstreichen. Highlights der Scheibe sind die beiden Midtempostamper „Break Of Day“ und das livetaugliche „Rock On“. Zwischendrin sind dann auch mal ein paar nur nette Tracks und es gibt keine Spur von Balladen jeglicher Art bis am Ende mit „Heat Of The Night“ ein melancholischer Midtemporocker das Album beschließt der am Ende seltsamerweise im Solo ausgefadet wird.

STEELWINGS hauen mich jetzt nicht aus den Socken haben aber ein solides Album mit zwei guten Ohrwürmern am Start. Wer auf skandinavischen Hard Rock abfährt und es rau und erdig mag ist hier richtig!

Infos

Release

25.11.2022

Laufzeit

45:43 Minuten

Label

Pure Steel Records / Soulfood

Fazit
Ordentliche Hard Rock Scheibe aus Schweden!
9
von 15
Solide
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)