THE ERINYES – The Erinyes

Artist

The Erinyes

Albumtitel

The Erinyes

Genre

Symphonic / Gothic / Melodic Metal

Die haben schon viel Fantasie in Italien bei Frontiers Records mit ihren ganzen Musikprojekten! THE ERINYES und ihr selbstbetiteltes Album ist ein Konzeptwerk was sich auf die griechische Mythologie und deren Furien stürzt, ERINYES ist nur ein anderes Wort dafür! Die drei Vokalistinnen klingen leider nur etwas ähnlich, ansonsten ist das eine interessante Sache die auch mit einer Sängerin funktioniert hätte. An Bord sind: Justine Daaé (ELOYSE), Mizuho Lin (SEMBLANT), and Nicoletta Rosellini (KALIDIA). Die Instrumentalisten sind mir weniger bekannt außer Gitarrist Aldo Lonobile (SECRET SPHERE) eine mir in den letzten Jahren als Frontiers Söldner, Songwriter und Musiker diverser Projekte bekannter Italiener. In Sachen Produktion und Songwriting habe ich keine Infos vom Label, denke aber auch hier ist Lonobile am Start. Auch wenn ich erst mal wieder recht skeptisch war wegen den teils sehr berechtigten Vorurteilen gegen Frontiers Records gefällt mir die knackige Scheibe zwischen Mid-und Uptempo ganz gut. Musikalisch ist das hier Melodic Metal mit Bombast / Symphonic Metal Anteilen und etwas old school Gothic Metal Vibes. Alles gut geschrieben, produziert und gemischt. Für die ganz hohen Weihen reicht es aber wieder nicht bei diesem Projekt, weil auch das Songwriting etwas austauschbar ist so dass diese Lieder auch mit anderen Vokalisten locker bei den diversen anderen Projekten des Labels passen würde. Hier ist halt keine gewachsene Truppe die was total Individuelles geschaffen hat. Aber für die Art wie es gemacht ist bin ich echt sehr positiv gestimmt.

Da gibt es weitaus miesere Scheiben und am Stück macht das Album auch wirklich Spaß!

Infos

Release

16.09.2022

Laufzeit

48:09 Minuten

Label

Frontiers Records / Soulfood

Fazit
Auch wenn ich gerne meckern würde, das hier ist echt gut gemacht. Für Genrefans interessant!
10
von 15
Interessant
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)