WARWOLF – Necropolis

Artist

Warwolf

Albumtitel

Necropolis

Genre

Heavy Metal

Neue Bands und Projekte schießen derzeit wie Pilze aus der Erde. Das wird sicherlich auch an der Pandemie liegen. Bei den Kölner WOLFEN ist seit einiger Zeit eine Auszeit auf unbestimmte Zeit angesagt.

Diese Zeit nutzt Frontmann Andreas Lipinski nun mit seiner neuen Band WARWOLF (es gibt auch ein Kriegsgerät und eine Marvelfigur gleichen Namens) und spielt auf deren Debütalbum mit neuer Mannschaft die aus aktuellen und ehemaligen WOLFEN Muckern besteht recht ähnliche, aber doch andere Musik! Im Grunde ist er vom Power Metal teutonischer Prägung hin zur NWOBHM mit IRON MAIDEN gewechselt. Ich habe noch mal in das letzte WOLFEN Album „Rise Of The Lycans“ reingehört und fühle mich bestätigt. Geile Mucke, wobei die Songs von WARWOLF mich noch einen Tick mehr mitreißen. Ob das an der neuen, größeren Nähe zu Bruce Dickinson liegt oder an den Songs an sich – keine Ahnung! Es klingt halt alles unglaublich frisch und packend. Das die fünf Herren auf diese Mucke tierisch Bock haben, glaube ich an den 10 Tracks zu hören. Ultramelodisch mit tollen Gitarren und keinerlei Experimenten hinsichtlich der reinen Lehre unterhält mich „Necropolis“ erstaunlich gut.

Dabei ist die Laufzeit mit 64 Minuten inklusive CD Bonustrack „The Priest“ mehr als stattlich und trotzdem kommt keine Langeweile auf! Textlich hat man sich der Fantasy/ Werwolf /Vampirthematik verschrieben, was vollkommen in Ordnung ist und auch beim bunten Kitschcover bin ich Fan. Da müssen Titel der Sorte „Daywalker“, „Nosferatu“ und Witches Demons“ einfach dazu. Das passt alles und ist somit ein stimmiges Gesamtwerk. Der 10 Minuten Titeltrack erinnert zwar tierisch an „Sign Of The Cross“ von Maiden mit Blaze Bayley, aber das wissen die WARWOLF wahrscheinlich selber.

„Necropolis“ ist einfach eine zeitlos geile Metalscheibe!

Infos

Release

29.07.2022

Laufzeit

64:11 Minuten

Label

Metalapolis Records / DA Music

Fazit
Starkes Debüt einer neuen Kölner Truppe mit erfahrenen Musikern die charmant mit textlichen Klischees spielen!
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)