Udo Dirkschneider – My Way

Albumtitel

My Way

Label/Vertrieb

Atomic Fire Records / Warner

Veröffentlichung

22.04.2022

Laufzeit

66:39 Minuten

Genre

Heavy Metal

Udo Dirkschneider wird 70 und macht jenseits seiner Band U.D.O. und seiner Liveband Dirkschneider mit Accept Material ein Soloalbum namens „My Way“ mit Liedern die ihn beeinflusst haben und die am Ende nahezu alle (!) wie echte Udo Tracks klingen. Udo nahm Songs die ihn beeinflusst haben, meist aus den 60er und 70er Jahren und mancher etwas unbekannte Track würde wirklich als U.D.O. Nummer durchgehen. Gut, an Tracks von Priest, Motörhead oder AC/DC hat man und sollte auch nicht viel verändern, sie gefallen mir aber trotzdem wegen Udos einzigartiger Röhre.

Sowas hat Charme und lässt gar ein oft von anderen Acts gespieltes „Paint It Black“ der Stones noch spannend klingen. Vor allen Dingen wurde die Umwandlung songdienlich und behutsam gemacht. Spaß und gute Laune sind hier an der Tagesordnung!  Es sind auch diverse Überraschungen an Bord mit denen man nicht gerechnet hat. Oder habt ihr Udo schon mal Deutsch singen gehört wie bei „Kein zurück“ von Wolfsheim? Viele neu aufgenommene Lieder und eine dicke Laufzeit werden den Fans geboten das hat der Käufer nicht überall, von einem hingerotzten Schnellschuss kann ich da nicht sprechen. Produktion, Chöre und Gesang bilden eine starke Einheit.  Mit Mitgliedern seiner Band, aber auch Gästen wie Ex-U.D.O bzw. Accept Musiker Stefan Kaufmann und auch Bassist Peter Baltes! Das Ganze kommt heavy und passt unglaublich gut zur bekannten Reibeisenstimme der Metallegende aus Solingen!

„My Way“ ist eine echte Überraschung die Laune macht! Udo war nie der Covermusiker und hat vielleicht drei oder vier Coversongs (ich denke immer an „Born To Be Wild“ mit Raven oder Sinatras „My Way“ vor einigen Jahren) bisher eingesungen, der Albumtitel passt zu 100 % zum Material!

Fazit
Eine knallende Scheibe die man sich gut anhören kann und Spaß macht!
12
von 15
Edelstahl
"Ein Gitarrenriff sollte nie länger sein, als es dauert, eine Bierflasche zu köpfen.“ Lemmy Kilmister (Motörhead)