HELLFROST AND FIRE – Fire, Frost And Hell

Albumtitel

Fire, Frost And Hell

Label/Vertrieb

Transcending Obscurity Records

Veröffentlichung

18.03.2022

Laufzeit

41:14 Minuten

Genre

Death Metal

Nachdem das britische Death Metal Urgestein Dave Ingram im letzten Jahr an dem kreativen Projekt METAL AGAINST CORONAVIRUS erfolgreich mitgewirkt hat, meldet sich Mr: Benediction himself mit einer neuen Teufelei erneut zu Wort. Zusammen mit den beiden Amis Travis Ruvo (CROPSY MANIAC, AMONG THE DECAYED) als Taktgeber am Schlagzeug  & dem Gitarristen/Bassisten Rick „Dennis“ DeMusis (GATH) ist HELLFROST AND FIRE zur bösartigen Existenz erweckt worden. Der Name ihres Debüts „Fire, Frost And Hell“ erinnert in erster Instanz an den sagenumworbenen Rückwärtsbotschaften Mythos, wo der Sage nach bei bewussten Rückwärtsabspielen von Songs Sodom und Gomorra Tür und Tor geöffnet wird. Dieses obskure Thema sorgte vor Jahrzehnten dafür, das sich Bands wie JUDAS PRIEST oder OZZY OSBOURNE vor Gericht dafür verantworten mussten. Grund waren Selbstmorde von Jugendlichen in Verbindung mit ihren Songs; wobei am Ende die Bands frei gesprochen wurden.

Entgegen dieser Legende marschiert das Death Metal Trio mit ihren zehn ersten Tracks in die richtige Richtung. Ohne großen experimentelle Firlefanz legen HELLFROST AND FIRE sich rund vierzig Minuten mächtig ins Zeug. Direkt der Auftakt „Legion of Hellfrost and Fire“ ist ein einnehmender Track, bei dem sich die unerbittlich hämmernden Death Metal Vibs der alten Schule direkt breitmachen. Genau dieser mächtig vorgetragene Stoff lässt die Die Hard Fans freudig mit den Ohren schlackern. Lässt man nachfolgend „Across the Bridge of Tyrants“, „A Crown of Conquest“ oder „Debris Wrought from Winter“ auf sich wirken, spürt man die unverkennbare Botschaft der Band. Sie sind gekommen, um mit ihren stampfenden Grooves den Geist der 80’er zu beschwören. Als wäre das nicht schon des Guten genug; für die einzuspielenden Solos bekam das Dreigestirn tatkräftige Unterstützung von der Insel in Form von dem Gitarristen Scott Fairfax (MEMORIAM).

Das es sich um einen eingängigen Höllenspaß handelt, zeigen die eingebauten Details, wie die wimmernde Sequenz direkt aus dem Fegefeuer bei „Black Secrets in the Splintering Walls“  Genau diese exzellenten Feinheiten lassen einen im wahrsten Sinne aufhorchen und die eigenen Gedächtniszellen in Gang setzen. Als Eselsbrücke dient an dieser Stelle das „Fire, Frost And Hell“ Artwork. Hier haben Dave Ingram & Co. einen  kurzen Inspirationsabstecher in die Schweiz unternommen. „Morbid Tales“ von den legendären CELTIC FROST lässt schwer grüßen !! In Zusammenhang mit dem komponierten Retro Death Metal Sound fällt die graphische Darstellung als passend authentisch aus. Über den Mann am Mikro brauchen im Grunde keine Worte mehr verloren werden. Was Dave Ingram anpackt hat Hand und Fuß. Mit diesem Debüt werkelt das Urgestein des Death Metal unaufhaltsam an seinem Denkmal für die Ewigkeit !!

Fazit
HELLFROST AND FIRE - "Fire, Frost And Hell" hält den alten Geist am Leben !!
13
von 15
Hervorragend
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